Bindehautentzündung bei Pferden
Das Pferdeauge ist sehr empfindlich. Fliegen, Sonne, Wind und Staub können schnell eine Bindehautentzündung hervorrufen. Die Symptome: rote Augen, Tränenfluss, Eiter und Juckreiz. Gerade jetzt im Sommer leiden viele Vierbeiner unter dieser Erkrankung.
Ursachen
Die Bindehautentzündung bei Pferden kann entstehen, wenn ein Fremdkörper, also z.B. ein Strohhalm oder ein Sandkorn, in das Auge dringt. Die trockene, staubige Luft, Sonnenstrahlung und Fliegen können ebenfalls die Schleimhaut reizen. Fliegen sind richtige Plagegeister, die sich besonders von der Tränenflüssigkeit angezogen fühlen. Zu Dutzenden lassen sie sich um die Augen der Pferde nieder, ohne dass der Vierbeiner etwas dagegen unternehmen könnte. Über ihre Beinhärchen übertragen sie Bakterien wie Streptokokken.
Behandlung
Zunächst kann man vorsichtig versuchen, den Fremdkörper aus dem Auge zu entfernen. Am besten geht das mit der Ecke eines sauberen Taschentuches. Bei einer leichten Bindehautentzündung ist es zu vertreten, diese erst einmal selbst zu behandeln. Dazu verwendet man am besten rezeptfreie Augencreme aus der Apotheke. Wenn die Symptome nach drei Tagen nicht abklingen, sollte allerdings der Tierarzt zu Rate gezogen werden.
Vorbeugung
Fliegensprays und –schutzmasken halten den Vierbeinern die Plagegeister vom Leibe. Empfindliche Pferde sollten auch nicht einer permanenten Sonnenstrahlung ausgesetzt werden. Auch eine penible Hygiene hilft, das Problem in den Griff zu bekommen. In einem sauberen und luftigen Stall fühlen sich Bakterien und Fliegen nämlich nicht wohl. Dann hat die Bindehautentzündung bei Pferden keine Chance.