Das ältere Pferd

Das Ältere Pferd

Alterserscheinungen
Unsere Tiere werden immer älter. Wir freuen uns darüber, müssen uns aber, mit zunehmendem Alter unseres treuen Begleiters, auf Veränderungen des geliebten Vierbeiners gefasst machen. Äußerlich zeigt sich das Alter beim Pferd durch weiße Gesichtspartien und zotteliges, der Rücken hängt oft durch und die Muskulatur lässt nach. Die Tiere werden ruhiger, sie bewegen sich langsamer als früher, und die Kraft der Ohren und Augen lässt nach. Wenn Ihr Pferd nicht mehr kommt, wenn Sie es rufen kann es auch daran liegen, dass er sie nicht mehr hören kann! Mit dem zunehmenden Alter kann unser Tier auch altersbedingte Krankheiten entwickeln. Krankheiten im Alter
Oft leiden ältere Pferde unter Arthrosen, Leber- und Nierenproblemen oder Verdauungsschwierigkeiten. Ebenso sind Auffälligkeiten bei der Herzfunktion oder Abnutzung der Zähne sind keine Seltenheit. Eine Vielzahl von Tieren leidet unter gutartigen oder auch bösartigen Tumoren. Bei Pferden ist oft die Niere und der Bewegungsapparat betroffen. Sie leiden vermehrt an Arthrosen. Daher sollten der Besuch des Tierheilpraktikers/Tierarztes oder auch die Durchführung einer Haaranalyse mindestens einmal im Jahr eingeplant werden, um keine bösen Überraschungen zu erleben. Der tägliche Check
Einen täglichen Check beim pflegen ihres Pferdes können Sie leicht selbst durchführen. Beginnen Sie mit den Ohren, Augen und Zähnen. Alles in Ordnung?
Oder finden Sie Veränderungen? Jetzt das Fell: Hat es an Glanz verloren? Wirkt es stumpf und strohig? Hat ihr Pferd evtl. kahle Stellen im Fell ?Sind vermehrt Schuppen zu sehen oder ist das Fell “schmierig“?
Fällt Ihnen eine Veränderung auf, so ist es besser, einmal zu oft als zuwenig bei uns anzurufen. Wenn Unregelmäßigkeiten auffallen, empfehlen wir, eine Haaranalyse machen zu lassen. Anhand der Ergebnisse dieser Analyse lässt sich ein Therapieplan erarbeiten, der auf homöopathische Behandlungen und Phytotherapien zugreift. Meist lassen sich kleine und auch große Leiden ihres Lieblings, sanft, natürlich und vor allem ohne Chemie behandeln. Die passende Ernährung für das ältere Pferd
Gerade beim älteren Pferd muss auf die Ernährung geachtet werden. Ihr Tier fühlt sich bis ins hohe Alter wohl und bleibt gesund, wenn Sie es gesund und ausgewogen ernähren. Ein hochwertiges Futter für Pferde ist wichtig. Heu und Stroh zur freien Verfügung ist gerade für ein altes Pferd unumgänglich. Da es meist nicht mehr so gut kauen kann braucht es mehr Heu um seinen Bedarf zu decken. Auch sollten Sie darauf achten, dass das Futter keine künstlichen Konservierungs- und Aromastoffe enthält, keine Füllstoffe aufweist und frei von Farbstoffen ist. Wichtig ist auch, dass nur hochwertige Zutaten im Pferdefutter verarbeitet werden. Geben Sie hier lieber für einen guten Hafer oder eine Basis-Getreidemischung (z.B:. von St. Hippolyt) etwas mehr aus. Ihr Senior wird’s Ihnen danken. Wenn er Probleme mit dem Zunehmen hat helfen auch Rübenschnitzel, Luzerne und Möhrensaft mit Honig oder eine Kräutermischung, die den Stoffwechsel anregt. Auch ein gute, möglichst aus biologischem Anbau kommendes Öl sollte ihr altes Pferd täglich ins Futter bekommen. Gegen jede Krankheit ist ein Kraut gewachsen
Grünlippmuschel und spezielle Kräutermischungen gegen Lahmheiten, unterstützen unter anderem die Gelenke und das Bindegewebe. Wenn ältere Pferde zu Nierenproblemen neigen, empfehlen wir, das Tier mit einer speziellen Kräutermischung zu unterstützen Diese. kann bei der Entgiftung helfen und den
Leber-/Nierenstoffwechsel aktiv unterstützen. Wenn es trotz bestem Futter einmal mal Probleme mit der Verdauung gibt, können auch hier Kräuter helfen. Kräutermischungen für Magen/Darm können in diesem Fall unterstützend wirken. Es muss also nicht gleich die Chemie zum Einsatz kommen. Das Gnadenbrotpferd benötigt allgemein ein wenig mehr gesundheitliche Unterstützung. Um dem Organismus des Pferdes Vitamine, Spurenelemente und Mineralien bedarfsgerecht zuzuführen, kann der Tierhalter ergänzend eine Senior- Kräutermischung füttern. Sie unterstützt sanft und natürlich. Durch speziell auf den Organismus des älteren Tieres abgestimmte Kräuter, wie Weißdorn (Atemwege, Herz), Weidenrinde (durchblutungsfördernd)oder auch Brennnessel (entwässernd), wird der Körper unseres altern Freundes sanft unterstützt. Sie sehen, beim älteren Tier ist es wie beim älteren Menschen: Irgendwann fangen die kleinen Zipperlein an. Wenn dann rechtzeitig behandelt wird, können Mensch und Tier gesund alt werden.