Herpesimpfung bei Pferden

Pferde und Herpesimpfung

Herpesimpfung bei Pferden


Eine weit verbreitete Krankheit bei Pferden ist der Herpes Virus. Bei den meisten Pferden kommt diese Krankheit zwar nie zum Ausbruch, aber jedes Pferd trägt den Virus in sich. Wenn er ausbricht, ist oftmals Stress der Auslöser. Leidet eine Zuchtstute unter einem Herpes, kann sie sogar Ihr Fohlen verlieren oder es kommt mit Missbildungen zur Welt. Wird ein Pferd gegen Herpes geimpft, wird damit ein Ausbrechen der Infektion verhindert. Der Ausbruch von Herpes zeigt sich wie folgt: Lähmungserscheinungen der Hinterhand, Früh- oder Fehlgeburten, Atemwegsinfektionen oder auch eingeschränkte Schweifbewegungen. Auch hier gibt es wieder eine Grundimmunisierung. Dies sind zwei Impfungen im Abstand von 6 – 10 Wochen. Danach sollte alle 6 Monate eine Auffrischung gemacht werden. Ist die Ansteckungsgefahr für das Pferd sehr hoch, sei es durch einen Stallwechsel, viel Stress oder auch durch Kontakt mit fremden Pferden, empfiehlt es sich sogar, die Impfung alle 3 bis 4 Monate zu wiederholen. Vorraussetzungen für einen guten Impfschutz: • Halten Sie die Impftermine ein
• Alle Pferde zur gleichen Zeit impfen
• Keine körperlichen Anstrengungen für Ihr Pferd
• Nur gesunde Pferde impfen lassen Siehe auch: Influenza, Tetanus, Tollwut, Hautpilz