Oldenburger Karossier

 
Oldenburger Karossier

Herkunft Deutschland - Sachsen und Thüringen, Landgestüt Moritzburg
Polen, Schlesien, Gestüte Strzegom und Strzelce Opolskie.
Stockmaß  

rund 162 bis 168cm.

Charakter -
Besonderheiten Imposante, runde Aktion, besonders im Trab, hervorragende Zugleistung, gutes Temperament, leichtfuttrig und robust. Beschreibung Der alte Typ des Oldenburger Pferdes, nur mehr in Restbeständen vorhanden. Ausdrucksvoller Ramskopf, mächtiger, hoch aufgesetzter Hals, der einer etwas steilen Schulter entspringt. Breiter, niederer Rist, in einen kurzen Rücken übergehend. Kurze, breite, gerade Kruppe mit hoch angesetztem Schweif. Extrem kräftige, kurze Gliedmaßen mit starken Gelenken und guten Hufen, kaum Behang.  Ausschließlich dunkle Jacke, wenige Abzeichen, üppiges Langhaar. Der alte Typ der Rasse wurde in Oldenburg und Ostfriesland gezogen. Mit der Umzüchtung zu einem modernen Sportpferd sprach man dem alten Typ die Daseinsberechtigung ab, 1971 wurde der letzte Hengst aus der Zucht genommen, nur in den Nachzuchtgebieten Sachsen und Thüringen erhielt sich eine Zuchtpopulation, aber ab 1955 auch hier drastischer Rückgang. Dank des persönlichen Einsatzes der Moritzburger Landstallmeisterin Dr. Hertha Steiner wurden die Hengste als Kutschpferde quasi im Untergrund erhalten. Dadurch konnte die Rasse ab 1977 und vermehrt ab 1990 wieder züchterisch genützt werden und stellt heute eine wertvolle Genreserve dar. Verwendung Beliebte Fahr- und Freizeitpferde.