Pilzimpfungen beim Pferd

Pilzerkrankungen und Impfungen für Pferde

Pilzimpfungen beim Pferd


Wie auch bei den Menschen, hält sich der Pilz bei den Pferden am liebsten in feuchten, warmen Gebieten auf. Hier kann er am besten Wachsen. Bei den Pferden ist der Pilz sehr oft in der Sattelgegend zu finden. Er kann aber an allen Körperteilen auftreten. Ist der Pilz erst einmal da, bekommt man ihn so schnell nicht wieder weg. Bei Ausbruch des Pilzes bilden sich Schwellungen der Haut. Hieraus entwickeln sich dann Krusten und die Haare fallen aus. Bilden sich kreisrunde Flecken, ist es schon das fortgeschrittene Stadium. Wenn diese Schwellungen in der Sattel und Gurtgegend auftreten, muss das Pferd solange aus dem Reitbetrieb genommen werden, bis die Pilzerkrankung vollständig ausgeheilt ist – dies kann im schlimmsten Fall Wochen dauern. Wird bei Ihren Pferd durch den Tierarzt ein Hautpilz diagnostiziert, hilft Waschen, Waschen und noch mal Waschen. Der Tierarzt wird Ihnen ein Präparat verschreiben, was Sie mit Wasser verdünnt benutzen können. Es besteht aber auch die Möglichkeit, sein Pferd gegen den Hautpilz impfen zu lassen. Hier bekommt das Pferd innerhalb von 10 bis 14 Tagen zwei Impfungen. Mit diesen zwei Impfungen ist ihr Pferd für ca. 1 Jahre gegen Pilzbefall geschützt. Tipps zur Vorbeugung von Hautpilz
• Pilze suchen die Wärme. Vermeiden Sie zu warme Ställe!
• Benutzen Sie für jedes Pferd sein eigenes Putzzeug!
• Auch die Gegenstände wie Satteldecken, Halfter, Bandagen usw. sollte nie für mehrere Pferde benutzt werden – es sei denn sie reinigen es sorgfältig!
• Benutzen Sie nicht so oft Shampoo. Dadurch schädigen Sie die natürliche Schutzschicht der Haut!
• Der größte Feind des Pilzes ist das UV – Licht. Gehen Sie zum Putzen raus ins Freie!
Vorraussetzungen für einen guten Impfschutz: • Halten Sie die Impftermine ein
• Alle Pferde zur gleichen Zeit impfen
• Keine körperlichen Anstrengungen für Ihr Pferd
• Nur gesunde Pferde impfen lassen Siehe auch: Influenza, Herpes, Tetanus, Tollwut,