Tetanusimpfung bei Pferden

Tetanusimpfung

Tetanusimpfung bei Pferden


In der Pferdehaltung ist die Tetanusimpfung die wichtigste Impfung. Die Pferde sind das anfälligste Haustier für den Wundstarrkrampf.
Wir haben für Sie wichtige Informationen zum Thema Wundstarrkampf zusammengestellt. Ca. 90 Prozent der Pferde, die sich mit dem Tetanus Erreger infizieren, sterben an dieser Krankheit – wenn Sie keinen ausreichenden Impfschutz haben. Jeder Pferdebesitzer sollte darauf achten, dass sein Pferd ausreichend gegen Tetanus geimpft ist. Überall im Stall lauern die Gefahren. Sobald sich ein Pferd eine Wunde zugezogen hat, und sei sie noch so klein, besteht die Möglichkeit, das sich ihr Pferd mit dem Tetanus – Erreger ansteckt. Die Bakterien führen ganz schnell zu dem gefürchteten Wundstarrkrampf. Jede Verletzung eines Pferdes stellt die Gefahr dar, sich mit dem Toxinen anzustecken. Ist der Erreger erst einmal im Blut und in der Lymphbahn des Pferdes, können sehr schnell die Nervenzellen beschädigt werden. Hier sorgen Sie dafür, dass es bei dem Pferd zu Krampfanfällen kommt. Diese Krampfanfälle äußern sich in Zuckungen. Das Pferd hat große Angst und es steht völlig versteift da, es kann bestimmte Bereiche gar nicht mehr bewegen. Oftmals fallen die Pferde einfach um, da sie nicht mehr in der Lage sind ihre Beine anzuwinkeln. Jetzt braucht ihr Pferd Ruhe, jede zusätzliche Aufregung sollte vermieden werden. Der Tierarzt wird dem Pferd ein Beruhigungsmittel geben, dann wird es mit Antibiotika behandelt. Nach einer Grundimmunisierung (2 Impfungen innerhalb 6 – 8 Wochen, nach einem Jahr die dritte) brauchen Sie im Abstand von 2 Jahren eine Auffrischung. Vorraussetzungen für einen guten Impfschutz: • Halten Sie die Impftermine ein
• Alle Pferde zur gleichen Zeit impfen
• Keine körperlichen Anstrengungen für Ihr Pferd
• Nur gesunde Pferde impfen lassen Siehe auch: Influenza, Herpes, Tollwut, Hautpilz