Tollwutimpfung bei Pferden

Tollwutimpfung für Pferde

Tollwutimpfung bei Pferden


Ist ein Pferd mit Tollwut infiziert und treten die ersten Symptome auf, endet dies meist tödlich. Heute gibt es mehr Füchse denn je – und sie sind die Überträger dieser Krankheit. Da Pferde neugierig sind, möchten Sie sich auch einen Fuchs gerne aus der Nähe ansehen. Hierbei kann es ganz leicht passieren, dass das Pferd durch einen Biss des Fuchses in den Nüstern angesteckt wird. Besonders bei der Offenstallhaltung und bei Weidepferden ist die Impfung gegen Tollwut wichtig. Ist Ihr Pferd gegen Tollwut geimpft, kann es nicht angesteckt werden. Des Weiteren wird Ihr Pferd, wenn es die ersten Symptome von Tollwut aufweist, in Quarantäne beobachtet. Es kann in Ruhe untersucht werden und muss nicht sofort getötet werden – dies wäre aber der Fall, wenn es keinen ausreichenden Impfschutz gegen Tollwut hat. Hat sich Ihr Pferd mit Tollwut infiziert, äußert sich das mit rasender Wut, das heißt das Pferd rennt gegen die Stallwände. Bei stiller Wut ist Ihr Pferd teilnahmslos Apathisch.
Wenn sie sich nicht sicher sind, ob Sie ihr Tier gegen Tollwut impfen lassen sollen oder nicht, ihr Tierarzt kann Ihnen Informationen über die Tollwut bei Ihnen geben – lassen sie sich beraten. Bei der Tollwutimpfung recht es aus, Ihr Pferd einmal im Jahr zu impfen – eine Grundimmunisierung ist hier nicht notwendig. Vorraussetzungen für einen guten Impfschutz: • Halten Sie die Impftermine ein
• Alle Pferde zur gleichen Zeit impfen
• Keine körperlichen Anstrengungen für Ihr Pferd
• Nur gesunde Pferde impfen lassen Siehe auch: Influenza, Herpes, TetanusHautpilz