Verletzungen kühlen – aber richtig
Verletzungen kühlen – aber richtig
Jeder Pferdebesitzer kennt das: Das Pferd hat sich verletzt, das Bein ist heiß und dick und es muss gekühlt werden. Nun habe sie verschiedene Möglichkeiten, die Kühlung des Beines vorzunehmen. Wichtig hierbei ist aber, ganz egal mit welcher Methode sie kühlen – richtig kühlen ist wichtig. Sonst machen sie mehr kaputt als Ihnen lieb ist. Sinnvoll ist dabei, in regelmäßigen Abständen zu kühlen, 3 – 4 Mal täglich ist eine gute Dosis. Sie können auch die verschiedenen Kühlmöglichkeiten kombinieren, es kommt ganz darauf an was sie für Möglichkeiten zum Kühlen haben. Coolpacks müssen im Gefrierschrank aufbewahrt werden, und viele Ställe haben keinen Gefrierschrank um Coolpacks zu lagern. Diese Coolpacks sollten auf keinen Fall direkt auf die Haut gelegt werden, da es sonst zu Erfrierungen der betroffenen Stelle führen kann. Eine andere Möglichkeit sind Kühlgels. Hier ist der Kühleffekt nicht so stark, aber dafür brauchen Sie auch keine Bedenken haben das Erfrierungen auftreten. Die Kühlgels enthalten ätherische Öle, welche verdunsten und so die betroffene Stelle kühlen. Eine ganz einfache Möglichkeit ist immer noch das Wasser. Ist in der Nähe ein Bach, stellen Sie ihr Pferd einfach dort hinein. Hier passiert der Effekt des Kühlens automatisch. Ist kein Bach vorhanden, kühlen Sie einfach mit einem Wasserschlauch. Entweder Sie halten den Wasserschlauch auf die betroffene Stelle, oder falls eine längere Kühlzeit nötig ist, stellen Sie den betroffenen Fuß einfach in einen Eimer mit kaltem Wasser. Als letzte Möglichkeit bleibt Ihnen noch, einen feuchten Wickel zu machen. Hier könne Sie immer wieder mit einem Wasserschlauch nachkühlen.
Siehe auch:
Stallapotheke