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WEB 2.0 – Revolution im Internet

WEB 2.0  Dieser Begriff geistert seit einigen Monaten durch die Gazetten und steht derzeit im Mittelpunkt der Diskussionen, wenn es um neue Entwicklungen im Internet geht. Was ist WEB 2.0 und welche Bedeutung hat diese Entwicklung für Ihren Internetauftritt bzw. Ihre Onlineaktivitäten. Bernd Weidmann, Betreiber des Portals www.pferde.de  hat sich u.a auf WEB 2.0 Marketing spezialisiert und zeigt Chancen und Risiken auf. Was ist WEB 2.0
WEB 2.0 ist keine neue Version des Internets, so wie man es von einer neuen Software her kennt. WEB 2.0 beschreibt eine logische Entwicklung, die das Internet in den letzten Monaten genommen hat. Im Grunde war das Internet schon immer dafür ausgelegt, um miteinander zu kommunizieren, sich zu informieren und auch geschäftliche Transaktionen durchzuführen. Dank neuen Techniken, schnelleren Datenleitungen (DSL) und vor allem der Erfahrung der Nutzer, spielen sich diese Dinge aber auf einer anderen Ebene ab. Die neue Ebene heißt nutzergenerierte Inhalte. Nutzer konsumieren nun nicht mehr nur Inhalte, sondern stellen diese selbst ein und informieren andere über Ereignisse, Produkte oder eigenen Erlebnissen. Meinungen anderer beeinflussen Kaufverhalten
So entscheiden sich viele User heute erst für ein Produkt, ein Hotel oder eine Dienstleistung nachdem zuvor eine ausführliche Recherche auf  Meinungsportalen oder großen Communities stattgefunden hat. Im immer lauter und unübersichtlicheren Werbemarkt für viele eine unverzichtbare Orientierungshilfe.
Zwei sehr erfolgreiche Plattformen sind mit diesem Konzept bereits äußerst erfolgreich. So verkaufen Ebay.de und Amazon.de Ihre Produkte fast ausschließlich durch Kundenprofile und Rezessionen anderer Nutzer.  Was ist im WEB 2.0 nun anders?
Neu ist, dass der User heute bessere Instrumente zur Hand hat, um seine Meinung kund zu tun. So sind nicht wenige Nutzer bereits mit der Videokamera unterwegs und stellen Ihre Inhalte in Videoportale wie myvideo.de oder youtube.com ein, die mittlerweile gigantische Reichweiten erzielen. Es kommt auch nicht selten vor, dass die Funktionen so mancher Produkte hier eingestellt werden.  So hat z.B ein User ein brennendes Laptop eines bekannten Herstellers in eine Videoplattform eingestellt und damit schwer dem Image des Anbieters geschadet.  Durch virales Marketing hat sich das Video per e-mail rasend verbreitet und für helle Aufregung gesorgt.
Was tun, wenn man mit seinen Produkten sprichwörtlich im Glashaus sitzt und Leute, die man nicht unbedingt kontrollieren kann, mit den eigenen Angeboten „spielen“? Eine interessante Herausforderung ans Marketing.
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