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Zusatzfutter für Pferde: Magnesium

Der Handel bietet zahlreiches Zusatzfutter für Pferde an, z.B. Magnesium. Wenn Pferde nervös und leicht erregbar sind – z.B. auf Turnieren – soll Magnesium die Nerven beruhigen. Viele Futterhersteller bieten entsprechende Präparate an. Tatsächlich scheint Magnesium eine beruhigende Wirkung zu haben. Schweine erhalten z.B. Magnesium, damit die den Transport besser überstehen. Ob auch Pferde durch dieses Ergänzungsfutter gelassener werden, ist bisher wissenschaftlich noch nicht bewiesen. Experten sind sich aber darüber einig, dass sich ein schwaches Nervenkostüm bei den Vierbeinern nicht einfach wegfüttern lässt.
Magnesium ist für die Funktionen vieler Enzyme vor allem im Nerven- und Muskelgewebe wichtig.  Normalerweise reichen 18 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht pro Tag aus. Ein 500 Kilogramm schweres Warmblutpferd erhält also 90 Milligramm pro Tag. Stuten, die ihr Fohlen säugen, Fohlen in der Wachstumsphase und auch Jungpferde können einen gesteigerten Bedarf haben. Auch Sportpferde (Millitary, Springen) brauchen oft mehr Magnesium, damit die Energie in den Muskeln optimal umgesetzt werden kann.
Allerdings ist vorher eine genaue Futteranalyse notwendig. Normalerweise reicht nämlich das im Futter (Hafer, Pellets und Heu) enthaltene Magnesium aus. Wenn Pferde zu wenig Magnesium im Blut haben, leiden sie oft unter Muskelzittern und Muskelkrämpfen. Dann kann das Zusatzfutter Magnesium helfen.
(Quelle: Pferdefütterunf, Helmut Meyer, Manfred Coenen, Parey Verlag).