American Curly Horses bestens geeignet für Allergiker

American Curly Horses bestens geeignet für Allergiker

Viele Menschen reagieren auf Pferde allergisch. Sobald sie in die Nähe eines Vierbeiners kommen, geht es schon los: Die Augen tränen, sie müssen niesen, husten oder bekommen sogar asthmatische Anfälle. Pferdeallergiker können und wollen deshalb weder reiten noch sich mit Pferden beschäftigen. Seit einiger Zeit haben aber auch Allergiker die Chance, trotz ihrer Krankheit zu reiten. American Curly Horses sind Pferde, deren Haut nur wenige allergene Proteine aufweisen. Dies bestätigt eine Studie aus dem Jahre 2000 von Professor Dr. Frank Jugert und Doktorandin Anne Spieker der Uni Aachen.
Das heißt Pferdeallergiker haben fast immer überhaupt keine Probleme, diese lockigen Tiere zu streicheln und zu reiten.

Äußere Merkmale des Curly Horse

Diese Pferde sind bereits auf den ersten Blick etwas Besonderes. Auffallend ist natürlich das wellige bis lockige Deckhaar dieser aus den USA stammenden Vierbeiner. Das Fell ist wahrscheinlich über die Jahrzehnte bei den Pferden wegen der eisigen Kälte im Ursprungsland entstanden. Die Mähne ist ebenfalls lockig und viel weicher als bei anderen Pferden. Außerdem riechen diese Tiere nach Wolle und haben nicht den typischen Pferdegeruch.
Im amerikanischen Rassestandard wird ausschließlich Wert auf die Locken gelegt, wodurch man diese Rasse keinem Pferdetypus zuordnen kann. Es gibt Ponys, elegante Reitpferde, Quarterhorses und sogar Kaltblüter. Ihre Größe variiert deshalb von 1,30 bis 1,70 Meter. Alle Farben sind vertreten: Rappen, Falben, Schimmel, Braune und Füchse. Manche Curly Horses in den ursprünglichen Farben der Wildpferde weisen sogar Zebrastreifen an den Vorderfußwurzelgelenken auf. Die Bunten sind nicht ganz so häufig, kommen aber auch vor.

Herkunft des American Curly Horse

Es ranken sich viele Geschichten und Sagen um diese außergewöhnliche Pferderasse. Die genaue Herkunft der Curly Horses in Amerika ist bis heute ungeklärt. Fest steht jedoch, dass es diese Rasse in Amerika schon im 19. Jahrhundert gab. Die Existenz von Curly Horses im 19. Jahrhundert sowohl in Süd- als auch Nordamerika ist durch viele Quellen belegt. Zeitzeugen berichten, dass die damaligen Pferde außer ihrem lockigen Fell oft nur eine spärliche Mähne, einen kurzen Schweif, einen starken Körper, harte Hufe, einen relativ schlanken Kopf und einen mehr an Schafe anmutenden Körpergeruch hatten. Indianische Zeichnungen dokumentieren, dass die Krieger der Sioux und Crow die außergewöhnlichen Pferde ihres Mutes, ihrer Ausdauer und ihrer Zähigkeit wegen schätzten. Auch Rancher, die die Curlys zwischen den wilden Mustangherden entdeckten, erkannten deren Qualitäten. Sie zähmten sie und nutzten sie zur Rinderarbeit. Die gelockten Pferde erwiesen sich als intelligent, gelehrig und menschenbezogen.
Der Charakter dieser Pferde ist bis heute so geblieben. „Die Curlys sind sehr menschenbezogen und gutmütig. Mehr Infos unter: www.curly-horses.info (wem)

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