Bandagen

Bandagen

Bandagen bieten einen gewissen Schutz gegen äussere Verletzungen des Pferdebeins. Sie tragen jedoch nicht zur Schonung der Sehnen bei, wie oft angenommen wird!
Im Gegenteil; zu fest sitzende Bandagen schnüren das Bein ein; die Folge können Sehnenschäden und Blutstauungen sein.
Bedenklich sind vor allem Wollbandagen, die durch Feutchtigkeit enger werden, auch wenn man sie richtig angelegt hat.
Lose sitzende Bandagen verrutschen leicht und sind ebenso gefährlich wie lockere Knoten, die leicht aufgehen. Sie Führen häufig zum Sturz von Pferd und Reiter, wenn sie zwischen die Pferdebeine oder unter die Hufe geraten.
Der Bindeknoten muss an der Aussenseite des Beins liegen. Er kann notfalls mit starkem Heftpflaster verklebt werden. Bandagiert wird vor Transporten und bei Verletzungen.
Dazu muss man besonders für längere Fahrten dicke Wattelagen unterlegen beziehungsweise die Anordnungen des Tierarztes befolgen.
Empfehlenswert fürs Reiten sind Leder- oder Kunststoffgamaschen mit einer Aufpolsterung für den Fesselkopf. Diese werden auch Streichkappen genannt.

Vorsicht: Zu eng sitzende Bandagen können die Sehnen schädigen und einen Blutstau verursachen.