Brumby

 
Brumby

Herkunft Australien
Stockmaß 135 - 150 cm
Charakter ausdauernd, schnell, wendig, wild
Verwendung selten Reit- oder Arbeitspferd Beschreibung Eine uneinheitliche Population von wilden und halbwilden Pferden im australischen Busch, ähnlich dem amerikanischen Mustang. Allgemeine Merkmale: großer, dabei ausdrucksvoller Kopf, guter, kräftiger Hals mit langer Mähne. Oft harmonische Körperformen, gute Schulter und ausgeprägter Rist. Langer Rücken und kräftige Kruppe, tiefer breiter Rumpf. Stabile, kurze Beine mit derben Gelenken, großen Hufen und etwas Behang. Alle Farben, auch Schimmel und Schecken. Schnell, extrem trittsicher und wendig. Hart, ausdauernd und unempfindlich gegen Hitze und Wassermangel. Oft sehr schwieriges Temperament. Der Brumby ist ein australisches Buschpferd, das schon seit über 100 Jahren wild lebt. Es stammt von domestizierten Pferden und von Reitpferden ab, die nach dem Goldrausch in der Mitte des 19. Jahrhunderts freigelassen worden waren.

Unter den rauen Bedingungen des australischen Outback können nur die klügsten und anpassungsfähigsten Pferde überleben. Der Brumby entwickelte sich zu einem zähen, raffinierten und sehr wachsamen Pferd. Die Qualität der Pferde nahm aufgrund von Inzucht und wegen des mageren Grasfutters zwar ab, in der Wildnis vermehren sich die Tiere aber so stark, dass man sie als Plage ansieht und versucht, den Bestand durch groß angelegte Abschussaktionen zu kontrollieren. Es gibt jedoch Brumbyjäger, die die Pferde in gut versteckte Pferche treiben, die besten von ihnen auswählen und sie als Sattelpferde verkaufen.