Das Pferd in Szene setzen

Das Pferd in Szene setzen

Nicht jedes Pferd kann Zirkuslektionen

Ob auf eine Anzeige geklickt wird, entscheidet oft der erste Eindruck vom Vorschaubild. Auffällig und aussagekräftig sollte es sein. Die Chancen steigen natürlich, wenn das Pferd mit passendem Equipment und auch der Reiter herausgeputzt ist.

Auch wie die Aufnahmen gemacht sind zählt!

Am besten eignen sich hoch aufgelöste Fotos vor neutralem Hintergrund, um nicht vom Verkaufspferd abzulenken. Lässt man einen Rahmen herum, wirkt das Tier zudem zentraler. Bilder gegen die Sonne können den Körperbau unvorteilhaft beeinflussen mit den Schatten. Tipp vom Fotografen: Die Sonne schräg hinter einem haben! Ganz tief stehende Abendsonne gibt goldene Aufnahmen und funkelnde Augen, ist aber mit den langen Schatten nicht immer einfach.

Hier kann man gut Körper und Beine sehen

Schräge Aufnahmen wirken lustig, geben aber nicht genug Informationen wie gut das Pferd anatomisch gebaut ist. Darum auch auf einen ebenen Boden achten! Ein Standbild von der Seite ist optimal, denn man kann die Bemuskelung, den Gesundheitszustand und das Gebäude erkennen und für den jeweiligen Einsatzbereich einschätzen. Von bandagierten Beinen ist abzuraten, da potenzielle Käufer gerne das Fundament im Ganzen betrachten, um Mängel auszuschließen.

Ein Blick sagt viel über das PferdImmer eine gute Idee: Ein Bild vom Kopf mit klarem Blick und gespitzten Ohren. Denn der Gesichtsausdruck lässt oft auf das Wohlbefinden und den Charakter des Pferdes schließen und entscheidet den Kauf auch emotional mit.

Interessenten wollen außerdem sehen, dass das Verkaufspferd vielseitig einsetzbar ist, schön unter dem Reiter geht und sich gerne präsentiert. Daher sollten Inserenten die Möglichkeit nutzen, bis zu 10 Fotos einzustellen.

Die Klasse des Pferdes zeigen

In der Bewegung sollten das Gangpotential und die Rittigkeit der jeweiligen Disziplin in typischen Lektionen erkennbar sein – am besten aus verschiedenen Perspektiven. Viele Käufer wollen niveauvolle Übungen sehen, um den Bewegungsablauf und somit den Ausbildungsstand deuten zu können.

Generell gilt, das Verkaufspferd möglichst positiv rüberkommen zu lassen und nur das zu zeigen, was es sicher beherrscht. Kann das Pferd anspruchsvolle Lektionen oder nicht Alltägliches? So halten Sie es fest! Ihr Pferd wird dadurch interessanter und bleibt länger im Kopf!

Disziplinstypische Bewegungsabläufe zeigen

In verschiedenen Alltagssituationen ablichten

Bei Sportpferden ist ein Foto von Turnierprüfungen sinnvoll, da es nicht nur zeigt, dass es auch unter Druck gut zu reiten ist und in ungewohntem Flair zurechtkommt, sondern dass es für den Turniereinsatz sofort zur Verfügung steht. Für Freizeitpferde zählt mehr die Umgänglichkeit mit Kindern, mit anderen Pferden, bei Ausritten oder Bodenarbeit.

Zusätzlich kann ein Video anstelle des 10. Fotos eingefügt werden, um den Interessenten endgültig vom Verkaufspferd zu überzeugen.

Eindrucksvoll präsentiert sich dieser Spanier