Don Pferd - Deckhengste - 0 Anzeigen

Don-Pferd

Äußere Merkmale

Beim Don-Pferd handelt es sich um ein robustes Steppenpferd, welches mit einer Größe von 1,58 bis 1,68m zu den Warmblütern zählt. Der mittelgroße, gerade oder leicht hechtförmige Kopf von dem Don-Pferd sitzt auf einem langen und leicht geschwungenen Hals. Die Schulter von dem Warmblut ist steil und schräg, der Rücken lang und kräftig und die Kruppe muskulös und lang. Selten sind noch eine rückbiegige Stellung der Vorderbeine und eine säbelbeinige Stellung der Hinterbeine zu finden. Das Donpferd kommt überwiegend als Fuchs oder Brauner mit bemerkenswertem goldenen Schimmer vor. Weitere mögliche Farbgebungen sind Schimmel, Rappe und Dunkelbraun.

Herkunft von dem Don-Pferd

Das Kavalleriepferd hat seinen Ursprung in Russland. Dort entstand im 18.Jahrhundert in den Steppengebieten um den Don durch Einkreuzung mongolischer und orientalischer Pferderassen in das Steppenpferd der Nomaden das Don-Pferd. Ihren Namen hat die edle Pferderasse von ihren ersten Züchtern, den Don-Kosaken. Die Veredlung mit Orlow-Traber und Englischem Vollblut und einer systematischen Selektion beseitigten die Gebäudefehler von dem Steppenpferd und das Warmblut gewann schließlich an Aussehen, Spurtfähigkeit und Schnelligkeit. Im 19. Jahrhundert wurde die Zucht verstaatlicht und zur Verbesserung der Pferderasse Stutenherden mit einem Zuchthengst eingeführt. Seit 1920 wird das Donpferd reinrassig gezüchtet mit dem Ziel, das Steppenpferd an die Bedürfnisse des Militärs anzupassen. Große Bedeutung hatte das Don-Pferd als Kavalleriepferd der Kosaken, welches durch sein robustes, ausdauerndes und leichtrittiges Wesen großen Anteil an ihrem erfolgreichen Feldzug gegen die napoleonische Armee hatte. 

Charakter und Einsatzbereich

Das Don-Pferd gilt als anspruchslos, ruhig, sicher, furchtlos, mutig, lebhaft, aber fügsam und besitzt eine hohe Lebensdauer. Durch seine harte Konstitution und seine Genügsamkeit wird es heute noch als Arbeitspferd eingesetzt. Aber auch als ausdauerndes und robustes Wander- und Distanzpferd sowie beim Freizeitreiten findet das Donpferd heute Verwendung. Sein Mut und seine Furchtlosigkeit machen ihn darüber hinaus zu einem guten Polizeipferd. Große Bedeutung kommt dem Don-Pferd auch in der Zucht von Budjonny, Nowokirgise und Kustanaier zu. Nicht selten zeigt das Kavalleriepferd auch sein Talent im Springreiten und der Dressur.