Schwarzwälder Fuchs - Deckhengste - 0 Anzeigen

Schwarzwälder Fuchs

Ausgeglichen und gutmütig

Äußere Merkmale

Der Schwarzwälder Fuchs vertritt einen eigenen Kaltblutschlag. Es sind trockene, harte Pferde in einen nicht zu großem Rahmen und stehen im Typ etwa zwischen Haflinger und Noriker. Diese sehr einheitlichen, kleinen Kaltblutpferde haben einen eleganten Kopf, kleine Ohren und ein feines Maul. Ihr gut bemuskelter Hals ist geschwungen und geht über einen flachen Widerrist in eine schräge und lange Schulter, die für raumgreifende Bewegungen sorgt. Der Rücken ist kräftig und der Rumpf kompakt mit genügend Breite doch wenig Tiefe. Die Kruppe ist leicht abfallend, breit und sehr muskulös mit tiefem Schweifansatz und sorgt für viel Schub. Das Fundament der Kaltblüter ist trocken, die Hufen klein und die Beine haben wenig Behang. Schweif, Mähne und Stirnschopf dagegen sind üppig und hell und besonders auffallend bei den Füchsen bis Dunkelfüchsen. Abzeichen sind erlaubt bei dem 148-160cm leicht bis mittelschwerem Kaltblüter.

Kräftig und doch leitfüßig

Herkunft des Schwarzwälder Fuchs

Wie der Name verrät, wurden nordischen Pferde den speziellen Verhältnissen der südlichen Berg- und Talregion des Schwarzwaldes angepasst. Bis zur Säkularisation versuchten die Klöster St. Blasien, St. Peter und, St. Märgen den Typ zu festigen, doch außer kleinen Ardennern, dem rheinischen Hengst „Deutschritter“ und „Mittler“, dem rein gezogener Schwarzwälder, der zum bedeutendsten Linienbegründer wurde, scheiterten diverse Einkreuzungsversuche. 1986 wurde die Schwarzwälder Zuchtgenossenschaft gegründet zur Typerhaltung und –verbesserung. Heute führt der Pferdezuchtverband Baden-Württemberg das geschlossene Zuchtbuch über den Ursprung der Rasse und noch immer stehen einige Hengste dieses Schlags im Haupt- und Landesgestüt Marbach.

Bestens geeignet für die ForstwirtschaftCharakter und Einsatzbereich

Der Schwarzwälder Fuchs wird hauptsächlich in der Land- und Forstwirtschaft eingesetzt, hat aber auch Veranlagung für das Reiten und Fahren im Turnier- bzw. Freizeitbereich. Wenigkeit, Robustheit, Genügsamkeit waren von Bedeutung als man den Typ festigte. Heutzutage umschreiben zusätzlich Umgänglichkeit, Gutmütigkeit und ruhiges, ausgeglichenes Temperament sowie Langlebigkeit und Fruchtbarkeit das edle Zugpferd aus, das dem Süddeutschen Kaltblut sehr nahe steht.

(Bildquellen: oben: Hans-Jörg Welz; Mitte, unten: Julia Rau)