Schwedischer Ardenner - Deckhengste - 0 Anzeigen

Schwedischer Ardenner

Äußere Merkmale

Als kompaktes Kaltblut im Viereckformat ähnelt die als Schwedischer Ardenner bekannte Pferderasse im Äußeren vor allem dem Ardenner, von dem er auch abstammt. Der etwas schwere, gerade Kopf mit leicht konkaver Nasenlinie sitzt auf einem breiten, gut geformten und muskulösen Hals, der einer mächtigen, schrägen Schulter entspringt. Der Rücken von dem Kaltblut ist kurz und stark und geht in eine breite, muskulöse Kruppe über. Charakteristisch für die Rasse sind auch die stämmigen Beine mit wenig Behang und den schweren, festen Hufe und die breite, tiefe Brust. Die schwedischen Ardenner erreichen eine Größe von 1,58 bis 1,62m. Häufige Farben sind Rappe, Braun und Fuchs.

Herkunft von dem Kaltblut

Die offiziell als Schwedischer Ardenner anerkannte Rasse hat ihren Ursprung natürlich in Schweden. Dort wurden schon Anfang des 19.Jahrhunderts Dänen, Clydesdale und Percheron für die Kaltblutzucht gekreuzt. Als die Nachfrage nach einem robusten und leistungsstarken Arbeitspferd für die Forst- und Landwirtschaft stieg, entstand 1873/74 aus der Kreuzung von Ardenner und Nordschwedischem Pferd die neue Rasse von dem Kaltblut.

 

Durch eine strenge Selektion wurden schließlich auch die letzten Mängel beseitigt, was zu einer großen Bekanntheit und Nachfrage dieser Rasse auch im Ausland führte. Mit der Motorisierung der Landwirtschaft ging die Zucht von dem Kaltblut zwar zurück, trotzdem zählt die als Schwedischer Ardenner geschätzte Pferderasse noch heute zu den beliebtesten Kaltblutrassen in Schweden. Bei der Zucht werden zwei Typen unterschieden. Der größere Typ, der vor allem in Südschweden für die Landwirtschaft gezüchtet wird, und der kleinere Typ, dessen  Hauptzuchtgebiet um Jönköping liegt.

Charakter und Einsatzbereich

Die als Schwedischer Ardenner betitelte Pferderasse gilt als vielseitig, gutmütig, robust und anspruchslos und zeigt mit Leistungswillen und Umgänglichkeit einen ausgezeichneten Charakter. Auch heute noch werden sie vor allem als Arbeitspferd in der Forst- und Landwirtschaft eingesetzt. Aber auch als Kutschpferd und beim Freizeitreiten findet er durch seinen guten Charakter und seine energischen Grundgangarten Verwendung.