Eckhard Pitsch – DQHA Hall of Fame 2012

Eckhard Pitsch – DQHA Hall of Fame 2012

Eckhard Pitsch und seine Liebe zum Westernreiten

Der passionierte Englischreiter Eckhard Pitsch hörte damals von einer faszinierenden neuen Reitweise und meldete sich zu einem Kurs der Volkshochschule über das Westernreiten an. So war es Ende 40 um ihn geschehen und die Liebe zum Westernreiten und den American Quarter Horse geboren. Auch zu Petra Roth-Leckebusch, der Kursleiterin, entstand eine enge Freundschaft und so wurde im Dezember 1987 mit weiteren Mitgliedern der Verein "Pferdefreunde Geringhauser Mühle e.V."  gegründet. Die Begeisterung für die Vereinsarbeit blieb bestehen und die drei Kinder von Pitsch teilten die Freude am Quarter Horse. Doch neben dem Freizeitreiten wollten sie sich am liebsten weltweit mit anderen Jugendlichen messen. Da kam die Deutsche Quarter Horse Association zum Einsatz, die es ermöglicht auf internationalen Turnieren zu starten. Der neue Hall of Famer engagierte sich im Vorstand des Verbandes und in seiner zweijährigen Tätigkeit als 2. Vorsitzender der DQHA wurde die Geschäftsstelle ausgebaut und personell erweitert, um die großen Mitgliederzuwächse zu bewältigen. Es folgten zwei Jahre als Sportwart und die erste Teilnahme Deutschlands am American Quarter Horse Youth World Cup 1990 in Calgary, Kanada. Mit im Team war auch Daniel Pitsch, unterstützt von seinem stolzen Vater. Zwei Jahre später ging es nach Tamworth, Australien. Eckhard Pitsch - DQHA Hall of Fame 2012

American Quarter Horse – eine Passion

Zahlreiche Erfahrungen wurden im Verband gesammelt und so war die Freude groß, als es hieß: Youth World Cup 1994 – in Deutschland! „Das war eine tolle Sache und die Jugendförderung lag mir immer ganz besonders am Herzen“, erinnert sich der mittlerweile 73jährige. Die Show war ein Erfolg, doch ein professionelles Finanzmanagement wurde nötig und so fand Eckhard Pitsch seine Berufung als erster Schatzmeister der DQHA. Fünf Jahre kümmerte er sich um die Geldangelegenheiten und brachte den Verband wieder auf Erfolgskurs. Aber auch die Jugendlichen und damit die Trainer und Profis von morgen wurden weiter gefördert, so dass 1996 in Flagstaff, Arizona der bisher größte Erfolg gefeiert wurde - der deutsche Jugendkader wurde Weltmeister! Heute genießt der Ingenieur seinen Ruhestand und steigt nur noch ab und an in den Sattel eines Quarter Horse seiner Kinder. „Ich war nie ein Turnierreiter, aber das Freizeitreiten hat mir immer großen Spaß gemacht. Durch die Ausgeglichenheit der Pferde kann man sich immer voll auf sie verlassen. Der hübsche Kopf und der tolle muskelbepackte Körper haben mir auch schon immer gefallen.  Besonders das Cutting hatte es mir angetan, obwohl ich es selbst nie geritten bin. Aber zu sehen wie Pferd und Reiter zusammen arbeiten und durch kleinste Bewegungen des Rindes die Richtung zu erahnen, das ist schon faszinierend“, schwärmt  er. Als Dank für sein jahrelanges Engagement wird Eckard Pitsch 2012 in die DQHA Hall of Fame aufgenommen.