Karacabeyer

 
Karacabeyer

Herkunft Türkei - Gestüt Karacabey - vor allem auf der Anatolischen Hochebene
Stockmaß 155-165 cm
Charakter feinfühlig, willig, gutmütig, zäh und ausdauernd; trittsicher; freie, eifrige Bewegungen
Verwendung vielseitiges Allroundpferd; Reitpferd, Kavalleriepferd, auch leichtes Zugpferd in der Landwirtschaft Besonderheiten Ursprünglich leistungsfähiges Kavalleriepferd für die türkische Armee. Beschreibung Warmblutpferd von guter Qualität und harmonischem Gebäude. Mittellanger, gerader Kopf auf muskulösem mittellangem Hals; kräftige, schräge Schulter mit tiefer, breiter Brust; markierter Widerrist; viel Gurtentiefe; gerader Rücken mit schöner, runder Kruppe, gut getragener, dichter Schweif; schlanke, trockene Gliedmaßen Es ist die bodenständige Rasse der Türkei, deren Wurzeln bis in die Zeit der Hethiter und der Osmanen zurückreichen. Türkische Pferde vertraten Macht und Ruhm der Osmanen und ihrer Vollblutaraberzucht, deren Glanz durch Byerley Turk noch heute strahlt. Das Gestüt Karacabey, südlich des Marmarameeres in Anatolien gelegen und ursprünglich eine Gründung der Osmanen, bekam seinen Namen 1927 unter Kemal Atatürk, der die Pferdezucht förderte. Die Rasse wurde durch die Kreuzung einheimischer Stuten mit Hengsten der Rassen Araber und Englisches Vollblut entwickelt. Zur Zucht eines für die Landwirtschaft geeigneten Schlages wurde auch Nonius- und Haflinger-Blut eingekreuzt. Stempelhengst ist der Vollblutaraber Kurus XVIII, ein Nachkomme des 1921 geborenen legendären Linienbegründers Baba Kurus v. Kuheyleiuz Kurus und Siklewi Siayfi.