Länder vom Pferderücken aus erkunden

Länder vom Pferderücken aus erkunden

Für viele Mädchen, die ihre Freizeit am liebsten auf dem Rücken der Pferde verbringen, steht ein Reiterurlaub ganz oben auf der Wunschliste. Von morgens bis abends im Stall, beim Reitunterricht oder mit Ausritten zu verbringen, ist für sie ein großer Traum. Doch nicht nur Kinder genießen einen Reiterurlaub, auch Männer und Frauen sind häufig auf solchen Höfen zu sehen – besonders wenn diese am Meer liegen.

Reiterurlaub direkt hinter der Grenze

Im Reiturlaub die ruhende Herde Pferde beobachten

Das Nachbarland Dänemark bietet sich für Reiterferien sehr gut an. Hier gibt es lange und breite Strände, die auch in der Hauptsaison nicht überlaufen sind. Direkt an der Grenze beginnt Jütland, sodass die Anreise von Deutschland aus nicht weit ist.Passende Unterkünfte findet man über Hotelportale. In Jütland gibt es mehrere Reitschulen, die Ausflüge am Strand anbieten. Wer mag, nimmt sein Pferd mit in den Urlaub und stellt es in einer der Boxen für Feriengäste unter. Natürlich kann auch hier Unterricht genommen werden, wenn die eigenen Kenntnisse verbessert werden sollen.

Die Umgebung in Dänemark ist ideal für Anfänger und Fortgeschrittene. Da die Strände sehr lang sind, können hier mehrstündige Ausritte stattfinden. Entlang der sanften Dünen oder des Ringköbing-Fjordes lassen sich Sonnenuntergänge besonders gut beobachten.

Entlang der Atlantikküste reiten

Wer die raue Natur genießen will, ist in Irland an der richtigen Adresse. Die Atlantikküste bietet den Urlaubern mit seiner oft steilen Küste einen tollen Anblick. Natürlich dürfen in Irland Strände nicht fehlen, an denen die Gäste mit ihren Pferden galoppieren können. In vielen Regionen sind die Strände leer, sodass niemand sich an den rennenden Tieren stören könnte.

Kunst mit Pferden am Strand

Das besondere an Irland ist, dass auf den Reiterhöfen häufig die typischen „Irish Hunter“ gehalten werden. Diese Pferde wachsen auf der Insel auf und können bis dahin die Weiden, Moore und Abhänge erkunden. Für den Reiter hat dies den Vorteil, dass die Tiere sehr trittsicher sind, was von Vorteil ist, wenn die Ausritte abseits der befestigten Straße stattfinden. Aufgrund ihrer unbeschwerten Jugend handelt es sich in der Regel um Pferde, die durch ihre Individualität überzeugen.

Bei den Ausritten können die Strände der Umgebung erkundet werden, durch die Dünen zu einem Fischerdorf oder einer alten Burg geritten werden. Auch Flussläufe und Hügel überqueren die Irish Hunter sicher.

Unberührte Natur in Andalusien

Ein anderes Klima mit teilweise starker Hitze erwartet die Reiter in Andalusien im Süden Spaniens. Viele Urlauber haben sofort Bilder von stolzen Reitern auf beeindruckenden Andalusieren vor Augen, sobald sie an diese Region denken. Für einen Reiturlaub, an den sie sich noch lange erinnern werden, ist sie daher ideal. Die Landschaft ist im Landesinneren bergig, hier gibt es aber ebenso lange weiße Sandstrände an der Costa de la Luz, auf denen mit den Pferden geritten werden kann. Da die Natur fast unberührt ist, vergessen viele Reiter schnell Stress und Hektik, die in Deutschland auf sie warten.

Weiße Dörfer im typischen Stil, Naturparks und natürlich Sevilla können bei Tagesausflügen mit oder ohne Pferd erkundet werden.

(Bilder: flickr.com © loop_oh (CC BY-ND 2.0), flickr.com © Sinn City Blog (CC BY-SA 2.0))

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