Pferde zum Verlieben: Andalusier und Co.

Für Könner: Die spanischen Reitweisen

Spanische Pferde sind stolz, anmutig und edel. Es gibt verschiedene Rassen, die aber alle als „iberische Pferde“ bezeichnet werden können. Das beliebteste iberische Pferd ist der Andalusier: Der edle Kopf mit großen Augen, anmutige Bewegungen und die lange, seidige Mähne lassen die Herzen von Pferdefans höher schlagen. Diese stolzen Spanier sind wirklich Pferde zum Verlieben. Ein reinrassiger Spanier mit vollen Papieren darf die Bezeichnung PRE tragen, das steht für „Pura Raza Espanola“, ansonsten ist er „nur“ ein Andalusier.

Die Lusitanos sind eng mit den Andalusiern verwandt, kommen aber aus Portugal. Diese Pferde sind sehr kompakt und haben ein edlen Kopf. Lusitanos werden im Stierkampf eingesetzt, sind aber auch für die Dressur und den Springsport geeignet.

Die Rasse Caballo de Pura Raza Menorquina (reinrassiges menorquinisches Pferd)  stammt von der Balearen-Insel Menorca. Diese barock anmutenden Pferde haben einen auffallend kräftigen Hals, einen länglichen Kopf und ein starkes Fundament. Es gibt nur Rappen und Braune, und die Pferde sind nicht weit verbreitet. Sie können besonders imposant steigen und auf zwei Beinen gehen, die sogenannte Laufcorbette. Dabei legen diese außergewöhnlichen Pferde auf Shows gern einmal bis zu 30 Metern zurück. Die Beliebtheit dieser Rasse ist in den letzten Jahren stark gestiegen und damit auch ihr Preis. In Italien haben sich die Caballo de Pura Raza Menorquina zum Prestigeobjekt der Reichen entwickelt.

Es gibt unterschiedliche Theorien, wie das spanische Pferd entstanden ist. Sicher ist, dass die Pferde, die vor 300 bis 400 Jahren vor Chr. lebten, ähnlich wie die heutigen Vierbeiner aussahen. Auch auf Bildern aus dem Mittelalter sind Rösser zu sehen, die sich von jetzt lebenden iberische Pferden nicht wesentlich unterscheiden. In den Rassen, die vor vielen hundert Jahren die Pura Raza Espanola mitbegründeten, floss wahrscheinlich das Blut uralter iberischer Pferderassen.

Die iberischen Reitweisen
Die iberischen Reitweisen üben für viele eine besondere Faszination aus. Leichtigkeit, spanisches Temperament und tänzerische Freude an der Bewegung scheinen sich in diesen Reitweisen zu vereinigen. Es gibt die Doma Vaquera, die Doma Classica und die Alta Escuela.

Die Doma Vaquera
So wird die Arbeitsreitweise der berittenen Hirten bezeichnet, die bereits im 17. Jahrhundert in Andalusien erwähnt wurde. Schritt und Galopp sind die beherrschenden Gangarten. Aber auch Traversalen, Piouretten, schnelle Starts und Stopps prägen diese Reitweise. Dazu kommt das Arbeitsgerät der Hirten - die Garrocha - eine drei Meter lange Holzstange, die zum Selektieren der Jungstiere benutzt wird.

Doma Classica
Die Doma Classica ist die klassiche Dressur. Voraussetzung ist die Versammlung. Die klassischen Lektionen sind Seitengänge, Traversalen, Piaffe, Passage, Fliegende Wechsel und außerdem der spanischen Schritt/Trab.

Alta Escuela
Als Alta Escuela wird die Hohe Schule bezeichnet, wie sie in der Hofreitschule von Jerez gepflegt wird. Dazu gehören alle Lektionen der Doma Classica sowie Lektionen über der Erde wie Levade, Courbette und Kapriole.
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