6000 Mustangs sollen abgeschlachtet werden

Wilde Mustangs - ein romantischess Symbol des Wilden Westens von Amerika. Angeblich haben sich die wild lebenden Pferde zu stark vermehrt. Deshalb sollen nun 6000 Tiere getötet werden. Das berichtet Die Welt online. Tierschützer sind entsetzt. „Absolut schockierend und völlig überflüssig“ seien die Pläne des Büros für Landmanagement (BLM), so Holly Hazard vom US-Tierschutzbund. „Dies ist eine Katastrophe, die von Menschen herbeigeführt wurde.“ Der Tierschutzbund schlage schon seit Jahren vor, einen Teil der Wildpferde zu sterilisieren. Aber die Behörden hätten sich nicht darum gekümmert. Die staatlichen Stellen hätten diese Maßnahme vollkommen verschlafen und viel zu spät reagiert.

Die Mustangs sind wilde Nachkommen der Pferde, die die spanischen Eroberer mit nach Nordamerika brachten. Derzeit gibt es etwa 33.000 Mustangs. Angeblich wird nun das Weide- und Wasserangebot immer knapper. Auch seien immer weniger Interessenten für eingefangene Pferde zu finden. Aufgrund der steigenden Ölpreise seien auch die Kosten für Futter gestiegen. Deshalb könnten sich die meisten Amerikaner kein Pferd leisten.

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