EM 2008: Pferdeland Portugal

Wir stellen jedes Land vor, gegen das unsere Fußballnationalmannschaft spielt – natürlich aus Reitersicht. Heute Portugal (20:45 Uhr ARD). Daumen drücken!

Portugal grenzt direkt an Spanien und hat als Urlaubsland einiges zu bieten. Die im Süden liegende Algarve ist touristisch am besten erschlossen. Schöne Strände und ein angenehmes Klima sorgen für jede Menge Sommerlaune. Portugal ist ein Land der Traditionen. Die Menschen sind aufgeschlossen, fröhlich und reden sehr gern. Die portugiesische Nationalmusik, der Fado, den man als „fröhliche Traurigkeit“ beschreiben kann, steht für die Wehmut, die dieses Land prägt.

Protugal ist auch ein Pferdeland, das Land der Lusitanos. Diese wunderschönen Pferde gelten als einfühlsam und intelligent. Die Region Ribatejo ist ideal für die Pferdezucht. Die Pferde, die in dieser Region aufgezogen werden, sind robust und gesund. Die Stuten leben an den Ufern des Flusses in völliger Freiheit. Die Hengstfohlen kommen mit dreieinhalb bis viereinhalb Jahren in die Box, während die Stutfohlen auf der Koppel bleiben, um die Nachkommenschaft zu sichern.
Die Junghengste werden sanft und gründlich ausgebildet. Die Dressur vom Jungpferd bis zur Hohen Schule dauert sechs Jahre. In Golegã, der Hauptstadt des Pferdes, findet jedes Jahr ein Fest zu Ehren des Lusitano statt. Die festlich geschmückten Pferde mit ihren stolzen Reitern sind ein einmaliger Anblick. 

In Portugal können Pferdefreunde herrliche Urlaubstage verleben. An den einsamen Sandstränden der Westküste können Reiter nach Herzenslust galoppieren. Aber auch das hügelige Hinterland lädt zu entspannenden Ausritten ein.

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