Facebook ist kein Ponyhof - Soziale Kompetenzen und echte Vierbeiner

Schon früh mit Spaß am Pferd

Die Jugendlichen von heute sind stärker vernetzt als je zuvor: Über Facebook, Twitter & Co. halten sie ständigen Kontakt zu „Freunden“, tauschen sich aus, posten Kommentare. Wenn die Dauerkommunikation in der virtuellen Welt des Internets aber dazu führt, dass Kontakte im realen Leben wegfallen, droht soziale Isolation – mit allen negativen Folgen. Tatsächlich sind echte Ponyhöfe da ein probates Gegenmittel.

Auf dem Ponyhof lernen

Der viel zitierte Spruch, das Leben sei kein Ponyhof, mag Wahres beinhalten, tut den Ponyhöfen in einer Hinsicht böse Unrecht: Sie sind nämlich einer der Orte, an denen sich das echte Leben im Kleinen wunderbar üben lässt.

Das Leben ist ein Ponyhof!

„Sozialkompetenzen“ ist das Stichwort, an dem sich heutzutage viele Diskussionen festmachen. Richtig ist, dass sie sich im Netzwerk, auch wenn es sich „sozial“ nennt, nicht ausreichend lernen lassen. „Das sind nämlich keine Werkzeuge, die verstärken, sondern die ersetzen,“ meint Aric Sigman, der eine Studie über die durch soziale Netzwerke bedingte Isolation im Fachmagazin „Biologist“ veröffentlicht hat.

Wahre Freunde finden

Auch wenn nicht alle Psychologen mit ihm konform gehen, so sind sich doch alle einig, dass echte Freunde, die sich an einen Geburtstag auch dann noch erinnern, wenn er nicht im Profil von Facebook steht, durch nichts zu ersetzen sind.

Ein guter Weg, solche zu finden und Tugenden wie Rücksichtnahme, Verantwortungsgefühl, Geduld, gegenseitigen Respekt, Absprache oder Zuverlässigkeit zu fördern sind Ferien mit Pferden, Ponys und anderen Tieren besonders gut geeignet, denn die Vierbeiner fungieren erwiesenermaßen praktisch als Katalysator für die Entwicklung all dieser erfreulichen Eigenschaften, ohne dass es ermahnender Worte der Eltern oder eines Betreuers bedürfte. Jugendliche, die regelmäßig reiten, haben laut Statistik weniger soziale Probleme als andere Altersgenossen.

Teamgeist und Spaß bei einer Planwagen-Tour

Besonders effektiv sind dabei Ferienaufenthalte, in denen sich die Jugendlichen in kurzer Zeit in eine fremde Gruppe einfügen müssen. Stark ist auch der Lerneffekt, wenn ein gemeinsames Tun als Gruppe auf dem Programm steht, wie zum Beispiel bei Zigeunerwagentouren oder Packtiertrekking. Hier muss jeder einzelne Aufgaben und Verantwortung übernehmen und absolut zuverlässig sein, damit die Tour reibungslos verläuft.

Echte Freunde Die Reitferienvermittlung Katja van Leeuwen hat sich neben Gruppen- und Familienreisen für Reiter auch auf die Vermittlung alleinreisender Jugendlicher für Programme in verschiedenen Ländern spezialisiert, so zum Beispiel in Frankreich, Irland und natürlich auch in Deutschland.

Positives Feedback

„Wir bekommen sehr oft sehr positive Rückmeldungen von den Eltern, aber auch den Jugendlichen selbst, die solche Aufenthalte über uns gebucht haben,“ weiß Katja van Leeuwen zu berichten. „Viele treffen ihre neuen Freunde sogar jedes Jahr wieder auf dem gleichen Hof.“ Und dazwischen können sie ihre Kontakte ja wunderbar auf Facebook pflegen – womit erwiesen wäre, dass das Leben eben doch ein Ponyhof ist.

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