Mash: Eine warme Mahlzeit für`s Pferd

Die meisten Pferde lieben Mash. Der warme, leckere Brei hilft kranken, geschwächten und alten Pferden schnell wieder auf die Beine. Auch nach Geburten, starker Anstrengung oder Operationen hat sich Mash bewährt. Gerade in der kalten Jahreszeit ist diese Futterration eine willkommene Abwechselung.
Mash ist eine altbewährte Fütterungsspezialität, die aus Hafer, gekochtem Leinsamen, Weizenkleie und Salz zubereitet wird.

Wer das Mash selbst herstellen will, muss die Leinsamen zehn Minuten lang kochen, da sie geringe Mengen Blausäure enthalten. Außerdem werden beim Kochen die Schleimstoffe freigesetzt. Wenn ein Pferd diese beim Fressen aufnimmt, überziehen sie den Darm und den Magen mit einem heilenden Film. Deshalb hat sich Mash auch gerade nach Koliken und bei Verdauungsproblemen bewährt. 
Nach dem Kochen sollen die Leinsamen auf Handtemperatur abkühlen und können dann mit den anderen Zutaten vermischt werden.

Der Handel bietet fertige Mash-Mischungen an, denen zusätzliche Bestandteile beigemengt werden, z.B. Trockenapfel, Weizenkleie, Melasse, Bierhefe, aber auch Kräuterzusätze. Der Vorteil dieser Mischungen besteht darin, dass diese nicht aufwendig vorgekocht werden müssen. Die empfohlene Menge wird einfach mit kochendem Wasser übergossen und muss dann 20 bis 30 Minuten ziehen. Der fertige Brei soll handwarm verfüttert werden.

Mash darf nicht jeden Tag gefüttert werden, sondern zwei- bis dreimal die Woche.


Weitere Informationen