Pferde-Mädchen retten Frau vor Tabletten-Tod

Eine gute Nachricht zum Wochenanfang: Drei 12-jährige Mädchen mit ihren Ponys retteten eine Frau, die sich mit Tabletten umbringen wollte. Das berichtet heute Bild.de. Das Ganze geschah am Freitagnachmittag in der Aubinger Lohe. Eine 46-jährige Frau hatte Schlaftabletten und Anti-Depressiva geschluckt und sich dann zum Sterben in den Wald gesetzt. Kurz bevor sie das Bewußtsein verlor, bekam sie Angst und rief mit dem Handy ihre Ärztin an.

Sofort wurde eine große Suchaktion gestartet. 12 Suchhunde, 70 Polizisten und viele Hilfkräfte durchkämmten die Aubinger Lohe - ohne Erfolg. Hubschrauber unterstützen die Hilfsaktion aus der Luft. Zu dieser Zeit waren Alina, Julia und Micaela mit ihren Ponys im Wald unterwegs. Alina: „Die Polizisten haben uns erzählt, dass eine Frau vermisst wird.“ Die Mädchen ritten zunächst weiter, erinnerten sich aber dann, dass sie kurz zuvor eine Frau gesehen hatten. „Sie saß an einem Baumstamm, hatte ihr Rad dabei. Wir dachten, sie schläft.“ Die Mädchen kehrten sofort um, holten die Polizisten und führten sie zu den Frau. In höchster Lebensgefahr wurde die Puchheimerin ins Krankenhaus gebracht. Ihr geht‘s schon wieder besser.

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