Pferdeland Spanien

Wir stellen jedes Land vor, gegen das unsere Nationalmannschaft spielt – natürlich aus Reitersicht. Heute ist FINALE! gegen Spanien (ARD 20:45Uhr).

Spanien ist nach Frankreich das weltweit zweitbeliebteste Urlaubsland und Ziel von 7 % aller Touristen. Die Insel Mallorca hat es den Deutschen besonders angetan und wird oft scherzhaft als 17. Bundesland bezeichnet. Für Pferdefreunde bietet das sonnige Spanien mit seinen herrlichen Stränden und Pinienwäldern optimale Bedingungen.

In Andalusien gibt es besonders viele Höfe und Ranches, die Reiterreisen anbieten. Ein gutes Angebot finden Sie auch im :

In Spanien können Urlauber auf wunderschönen, anmutigen und geländersicheren Pferden verschiedener Rassen reiten. Allgemein bekannt sind die Andalusier, deren richtige Bezeichnung eigentlich Pura Raza Española ist, kurz PRE. Nur Pferde, die Papiere haben, dürfen diesen Zusatz tragen. Die Zucht PREs wird in Spanien sehr streng beaufsichtigt.

Die spanische oder auch iberische Reitweise übt auf deutsche Reiter eine besondere Faszination aus. Für viele Reiter ist ein stolzer Hengst mit gewölbten muskulösem Hals, der unter seinem Reiter den spanischen Schritt zeigt, der Inbegriff der Reitkunst. Die spanische Reitweise basiert allerdings auch auf der klassischen Dressurausbildung – wie bei uns in Deutschland, der sogenannten Doma Classica. Zielsetzung ist auch hier das losgelassene Pferd, welches seine Gangarten je nach Ausbildungsstand maximal versammeln oder maximal verstärken kann. Als Alta Escuela wird in Spanien die Hohe Schule bezeichnet. Heute ist sie keine typische iberische Reitweise mehr, sondern orientiert sich an den Internationalen Grand Prix Prüfungen. Generell gilt jedoch, dass die Spanier die ersten Reiter waren, welche ihre Pferde in einer entsprechenden Versammlung reiten konnten. Und die Wiener Hofreitschule – das Mekka der Hohen Schule - wurde bezeichnenderweise mit Pferden spanischer Abstammung gegründet.

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