Pferderassen: Hannoveraner

Der Hannoveraner ist eine der bedeutendsten Pferderassen der Welt. Zur Zeit gibt es 19.000 eingetragene Zuchtstuten und 400 Hengst. Hannoveraner Pferde eignen sich für den Freizeit- aber im besonderen Maße auch für den Spitzensport.

Zuchtgeschichte der Hannoveraner

Die Anfänge der Zucht lassen sich bis in das 16. Jahrhundert zurück verfolgen. Der Hannoveraner wurde für die Landwirtschaft und den Militärdienst gehalten. 1735 wurde das Landgestüt gegründet. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurden vermehrt Vollblut- und englische Halbbluthengste eingesetzt, um die Rasse weiter zu veredeln. Der Hannoveraner Verband wurde 1922 gegründet. Durch den Einsatz von Trakehnern und Vollblütern wurde die Veredelung des Hannoverschen Pferdes weiter fortgeführt. Der Hannoveraner ist ein edles, rittiges und großliniges Warmblutpferd, das als Sport- und Freizeitpartner geschätzt wird.

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Eigenschaften und äußere Merkmale

Die Rasse ist intelligent und zeichnet sich durch eine hohe Leistungsbereitschaft aus. Die ist auch das ausdrückliche Zuchtziel. Gewünscht ist ein Pferd, das bei guter Maultätigkeit willig und aufmerksam an den Hilfen steht, gelassen mit dem Reiter zusammen arbeitet und diesem ein gutes Sitzgefühl vermittelt. Die Hinterhand sollte aktiv sein und der Hannoveraner sollte sich im natürlichen Gleichgewicht bewegen.

Gezüchtet wird diese Ppferderasse in den vier Grundfarben Fuchs, Rappe, Brauner und Schimmel. Der Hannoveraner hat ein durchschnittliches Stockmaß von 165 cm. Der Kopf ist edel und trocken, das Auge aufmerksam mit offenem und ruhigen Blick. Die Nüstern sind groß, erwünscht ist zudem eine leichte Ganasche. Der Hals ist genügend lang und gut bemuskelt. Der Hannoveraner ist großrahmig und langbeinig mit einer harmonischen Oberlinie, alle Grundgangarten sollten taktrein und elastisch sein.

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