Reitend unterwegs: Tage im Sattel

Mal was ganz anderes machen, dem Alltag für ein paar Tage komplett den Rücken kehren, eintauchen in eine eigene Welt mit anderem Tempo und anderen Gesetzen: Wanderreiten! Kaum eine andere Urlaubsform entfernt einen derart gründlich aus dem gewohnten Trott. 

Reiten am Strand bei Sonnenuntergang - ein Traum jedes Reiters

Um diesen geradezu wundersamen Entschleunigungseffekt zu erleben, muss man nicht einmal unbedingt weit weg reisen: Vom Pferderücken aus wirken auch vermeintlich bekannte Landschaften plötzlich ganz anders und eröffnen Perspektiven, die dem Autofahrer verborgen bleiben. Aber auch Länder wie Spanien, Frankreich, Portugal, Irland oder Schweden zeigen sich dem Wanderreiter von ihrer schönsten Seite abseits aller Touristenströme.

Mit Blick und Aussicht auf Strand und Landschaft Mallorcas

Dabei ist das große Abenteuer längst nicht mehr nur Reitern mit eigenem Pferd vorbehalten: Inzwischen gibt es zahlreiche attraktive Angebote vom Post-to-Post Streckenritt mit wechselnden Unterkünften oder  - Wanderreiten in der zahmeren Variante – Sternritte, an denen man abends immer wieder zum heimischen Hof zurückkehrt. Auch der Grad des Abenteuers ist je nach eigenem Geschmack und Können wählbar: Hätten Sie’s lieber komplett durchorganisiert mit Rittführung und Gepäcktransport? Oder reizt Sie der Gedanke, mit Gepäck auf dem Leihpferd und einer Karte in der Hand selbst die vorgebuchten Stationen anzureiten? Kein Problem, alles ist machbar!

Wanderreiten in den Buren

Zu den beliebten Highlights zählt zum Beispiel der Galway-Clare-Burren-Trail in Irland mit den spektakulären Cliffs of Moher und Galopp am Atlantikstrand, bei dem man sich so richtig den würzigen Wind um die Nase wehen lassen kann. Meeresbrisenfrisch geht es auch auf dem 3-Insel-Ritt in Dänemark zu, der in sieben Tagen auf isländischen Pferden über Rømø, Mandø & Koresand führt und die Reiter abends mit Fischbuffet und gemütlichen Unterkünften verwöhnt. Neu entdeckt als Ziel für Wanderreiter wurde auch der gebirgige Norden Mallorcas mit seinen duftenden Pinien- und Steineichenwäldern, spektakulären Fernblicken aufs Meer und Übernachtung in der Pilgerherberge eines alten Klosters. In Wäldern mit Pilzen, Beeren, Seen und Wildtier-Begegnungen taucht der Wanderreiter in Schweden ein, wo die Natur noch fast ganz unberührt und das Schwimmen mit Pferd im See noch erlaubt ist.

Einen Überblick über alle Angebote zun Wanderreiten, sortiert von Nord nach Süd gibt’s hier.

Reitpause mit Blick auf´s Meer in der Türkei

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