Taifun "Kammuri" legt Hongkong lahm

Hongkong/HKG (fn-press). "Das Leben hat hier wieder begonnen", erklärte Reinhardt Wendt, Chef de Mission der deutschen Reiter in Hongkong. Ein Taifun der Stärke acht hatte gestern Nacht Hongkong erfasst und den olympischen Reitstandort bis heute lahmgelegt.

Bis vor wenigen Stunden war die Arbeit in den olympischen Einrichtungen eingestellt und Geschäfte, Kindergärten und Schulen blieben geschlossen. Während sich die deutschen Pfleger um die Pferde in den Stallungen kümmerten, nutzten einige deutsche Reiter die Möglichkeiten zum Fitnesstraining in den Hotelanlagen. "Da wir unsere Trainingseinheiten mit den Pferden in den Abendstunden haben, wurde unsere Planung für den heutigen Tag nicht negativ beeinflusst. Mittlerweile haben die chinesischen Behörden den Sturm der Stärke acht auf Stufe drei herabgesetzt", berichtete Wendt und blickte dem heutigen Training optimistisch entgegen. "Im vergangenen Jahr beim vorolympischen Testevent war der Sturm noch heftiger und wir konnten nicht mehr telefonieren", ergänzte er weiter. Negativ wirkte sich hingegen der Taifun "Kammuri" auf den Transport einiger Olympiapferde nach Hongkong aus. So saß eine Maschine mit 14 Pferde in Amsterdam fest, in Dubai entfiel ein Flug mit zehn Pferden. Beide Flugzeuge erhielten wegen des Sturms am Zielort keine Starterlaubnis Quelle FN

Weitere Informationen