Teamwork bei der Reitbeteiligung

Teamwork auch beim Reiten

Damit die Reitbeteiligung nicht nur Vorteile für alle bringt, sondern auch auf Dauer funktioniert, muss nicht nur die Chemie zwischen Pferdebesitzer und Reitbeteiligung stimmen. Wichtig ist vor allem, dass beide in Haltung, Pflege und Umgang mit dem Pferd ähnliche Auffassungen vertreten und Reitweise und reiterliche Kenntnisse und Fertigkeiten dicht beieinander liegen.

Die Reitbeteiligung bewegt auch das Pferd

Kommunikation ist das A und O

Außerdem sollten die Verantwortungsbereiche wie die Entscheidungen über Training, Weidegang und Futter klar festgelegt sein. Sehr hilfreich sind hier häufige Gespräche, in denen man gemeinsame Ziele definiert und Probleme anspricht, um gemeinsam für das Wohl des Pferdes langfristig zu sorgen.

Was kostet eine Reitbeteiligung? 

Viele Pferdeeigentümer bieten eine Reitbeteiligung gegen eine Teilnahme an den monatlichen Haltungskosten an. Damit dies nicht zu einem Streitpunkt zwischen beiden wird, gibt es auch hier eine Richtlinie, wie viel diese im Monat maximal kosten darf: Grundlage der Faustregel ist die Stallmiete, die pro Monat für das Pferd gezahlt wird. Diese wird durch die Anzahl der Tage eines Monats geteilt und dann mit den Reittagen der Mitreiters multipliziert.

Auch das Zufüttern sollte mit der Reitbeteiligung besprochen sein

Wer nicht unbedingt auf eine monatliche Beteiligung an den Haltungskosten angewiesen ist, kann auch stattdessen mit der Reitbeteiligung vereinbaren, dass sie bei Bedarf die Kosten für Zusatzfutter, Hufschmied, Zubehör oder auch Stall- und Koppeldienst übernimmt.

Gemeinsam das Pflegepferd versorgen

Pferdehaftpflicht inkl. Reitbeteiligung

Sinnvoll bei der Vergabe einer Reitbeteiligung ist auch der Abschluss einer Pferdeversicherung, welche das Risiko „Reitbeteiligung“ bzw. „Fremdreiter“ beinhaltet. Denn nur so muss der Pferdeeigentümer nicht für die Schäden aufkommen, die das Pferd unter der Reitbeteiligung verursacht.

Was passiert aber, wenn sich Reitbeteiligung und Pferd während der Pflege oder bei einem Ausritt verletzen?

Da dies in der Regel nicht durch die Pferdehaftpflicht übernommen wird, ist eine zusätzliche private Haftpflichtversicherung und Unfallversicherung mit dem Risiko „Reiten“ anzuraten, welche sowohl von Reitbeteiligung als auch Pferdeeigentümer abgeschlossen wird. 

Interesse an einer Reitbeteiligung?

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