Tierärzte müssen am häufigsten Koliken und Lahmheiten behandeln

Tierärzte müssen am häufigsten Koliken und Lahmheiten behandeln. Das hat eine Umfrage der Universität Zürich ergeben. Die Wissenschaftler erfassten die Verletzungen und Erkrankungen von 2.912 Pferden mittels eines Fragebogens. Das ist in der aktuellen Ausgabe von "Mein Pferd" zu lesen. 718 Pferde waren wegen 897 gesundheitlicher Probleme (25 Prozent) beim Tierarzt gewesen. Orthopädische und traumatische Fälle machten mit 42 Prozent den größten Anteil aus, gefolgt von Erkrankungen des Verdauungsapparates (27 Prozent) und der Atmungsorgane (14 Prozent). Die Hälfte der Pferde lahmten, weil sie sich verletzt hatten. In 27 Prozent der Kolikfälle war im Vormonat das Futter umgestellt worden. Wenn bei einem Pferd Atemwegserkrankungen diagnostiziert worden sind, waren ebenfalls 18 Prozent der anderen Pferde im Stall erkrankt.

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