Fahrpferde - Pferdemarkt - 1191 Anzeigen

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Geritten und gefahrene Menorquinstute für TOP PREIS!

Pferd von privat, Dressurpferde, Rappe
Preis: 5.000 € FP

Geritten und gefahren

Dressurpferde, Freizeitgeritten, Brauner
Preis: 2.950 € VHB

PRE Nachwuchshengst (wird groß!)

Pferd von privat, Dressurpferde, Roh
Preis: 4.000 € VHB

Tarzan und Jimmy

Pferd vom Züchter, Fahrpferde, Freizeitgeritten
Preis: Preiskategorie C (5.001 bis 10.000 €)

"Clogheen Jimmy"

Pferd vom Züchter, Fahrpferde, Freizeitgeritten
Preis: Preiskategorie B (2.001 bis 5.000 €)

Tarzan

Pferd vom Züchter, Fahrpferde, Freizeitgeritten
Preis: Preiskategorie B (2.001 bis 5.000 €)

Paul und Krümel

Fahrpferde, Freizeitgeritten, Brauner
Preis: Preiskategorie B (2.001 bis 5.000 €)
Preis: Preiskategorie D (1.001 bis 15.000 €)

Heavy

Pferd vom Züchter, Westernpferde, Angeritten
Preis: 5.000 € VHB

Gerittener und gefahrener PRE Hengst

Pferd von privat, Dressurpferde, Apfelschimmel
Preis: 7.200 € FP

Ständig Fahr-u.Freizeitpferde!

Pferd vom Züchter, Dressurpferde, Freizeitgeritten
Preis: VHB

Tarzan und Jimmy

Pferd vom Züchter, Fahrpferde, Freizeitgeritten
Preis: Preiskategorie C (5.001 bis 10.000 €)

"Clogheen Jimmy"

Pferd vom Züchter, Fahrpferde, Freizeitgeritten
Preis: Preiskategorie B (2.001 bis 5.000 €)

Tarzan

Pferd vom Züchter, Fahrpferde, Freizeitgeritten
Preis: Preiskategorie B (2.001 bis 5.000 €)

Familienpferd

Pferd vom Züchter, Dressurpferde, A-Fertig
Preis: Preiskategorie C (5.001 bis 10.000 €)
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Fahrsport

Besonderheiten beim Fahrsport

Fahrsport ist absoluter Teamsport – bei Gespannfahrten müssen Fahrer, Beifahrer, Helfer und natürlich die Pferde harmonisch zusammenwirken. Die Aufgabe des Wagenlenkers ist es, die Pferde zu steuern und ihnen damit die Arbeit zu erleichtern. Diese Art Reitsport erfordert allerdings einen massiven zeitlichen und finanziellen Aufwand für Anschaffung und Instandhaltung von Kutsche und Geschirr. Die verschiedenen Turnierklassen im Fahrsport werden nach der Anzahl der Zugpferde eingeteilt: Einspänner, Zweispänner und Vierspänner. Außergewöhnliche Variationen gibt es bei Schaufahrten zu bewundern, wie zum Beispiel Tandem oder Random mit zwei bzw. drei hintereinander gespannten Pferden, das sogenannte Einhorn mit zwei Pferde direkt nebeneinander vor der Kutsche und ein drittes mittig davor angespannt. Weitere Varianten sind Troika oder Quadriga mit drei oder vier nebeneinander angespannten Pferden sowie der Fünferzug bis hin zum Elferzug mit elf Pferden.

Quadriga auf der Hengstparade Marbach 2011

Geschichte des Gespannfahrens

Zu frühen Zeiten waren Karren und Kutschen die einzige Transportmöglichkeit für Personen und Waren. Dementsprechend gibt es für das Gespannfahren eine lange Tradition, in Ungarn beispielsweise wurde die Kutsche im 15. Jahrhundert erfunden und von großen, schweren Lipizzanern mit Brustgeschirr gefahren. Der heutige Fahrsport basiert auf den Lehren von Benno von Achenbach um 1900, der als Urvater des Fahrtsportes gilt. Sein Meisterschüler Max Pape war noch bis in die 30er Jahre aktiv auf Fahrsport-Turnieren. Später in den Sechziger und Siebziger Jahren war der Fahrsport beinahe ausgestorben und selten eine Kutsche auf der Straße anzutreffen. Erst in den letzten zwanzig Jahren ist die Kutschfahrt wieder als Trend regelrecht aufgeblüht und mit ihr der Fahrsport.

 Zweispänner - Kutschenparade in Wien

Turnierprüfungen beim Fahrsport

Bei der Dressur wird auf einem 40 x 100 Meter großen Sand- oder Rasenviereck mit markierten Bahnpunkten der Ausbildungsstand von Pferden und Fahrern von drei bis fünf Richtern nach festgelegten Beurteilungskriterien bewertet. Gang, Tempo und Hufschlagfiguren der in Lektionen unterteilten Dressuraufgaben sowie Gangart, Schwung und Gehorsam der Pferde, Können des Fahrers und Erscheinungsbild des gesamten Gespannes sind bei der Beurteilung relevant. Die Fahrer absolvieren identische Aufgaben und werden mit Strafpunkten bewertet. Als nächster Turnierabschnitt geht es an den Marathon, wobei eine Strecke bestehend aus drei bis fünf Phasen mit bis zu acht Hindernissen zu bewältigen ist. Meist eröffnet eine Trabstecke mit vorgegebenem Tempo von etwa 15 Stundenkilometern den Marathon, zum Warmfahren, gefolgt von einer Schrittphase mit anschließender schneller Trabphase um 18 Stundenkilometer. Nach einer weiteren Schrittphase absolvieren die Gespanne zum Abschluss eine Hindernisstrecke, wobei auf jeweils einen Kilometer ein Hindernis kommt. Auch beim Marathon erfolgt die Bewertung nach Strafpunkten. Den Abschluss des Turnieres bildet das Hindernisfahren auf einem Platz als Parcours mit eng gesteckten Toren, die nach nummerierter Reihenfolge zu durchfahren sind. Neben diesen Kegeltoren aus Pylonen mit lose darauf gelegten Bällen sind noch ein bis zwei feste Hindernisse aus Stangen in L- oder U-Form zu überwinden. Auch hier gibt es Zeitstrafen und Strafpunkte. Die gesamte Kombination im Fahrsport gewinnt das Gespann, das nach kombinierter Wertung der drei Prüfungen die wenigsten Strafpunkte aufzuweisen hat.

Fahrsport-Turnier - Zweispänner bei der Dressur

Geeignete Pferderassen

Grundsätzlich eignet sich jedes gesunde Pferd für den Fahrsport, allerdings sollte es, vor allem für den Turniersport, weder zu träge noch zu nervös sein. In der Vergangenheit waren im Fahrsport meist kräftige europäische Warmblüter wie Holsteiner und Oldenburger,  aber auch dasSchwere Warmblut oder das Barockpinto anzutreffen. Ganz traditionelle Gespannpferde sind Friesen und Orlow-Traber. Heute wird zum Teil auch Vollblut eingekreuzt, und Araber oder Shagya-Araber sind manchmal auf Turnieren im Fahrsport zu finden.