Avelignese - Pferdemarkt - 0 Anzeigen

Pferde kaufen und verkaufen im Pferdemarkt

Wer mit dem Gedanken spielt, ein eigenes Pferd zu kaufen, kann im Pferdemarkt aus einer Vielzahl von unterschiedlichen Pferdetypen auswählen. Die Wahl, das richtige Pferd zu finden, richtet sich nach dem Preis, dem eigenen Können und dem Einsatzgebiet des Pferdes. Achten Freizeitreiter hauptsächlich auf ein bequemes und zuverlässiges Pferd, werden ambitionierte Turnierreiter eher nervenstarke und leistungsbereite Sportpferd kaufen. Man sagt, dass Hengst oder Wallach oft die besseren Partner in der Dressur abgeben, weil sie kooperativer mitarbeiten als eine Stute. Stuten dagegen sind sehr im Spring- und Vielseitigkeitssport beliebt, aufgrund ihres Ehrgeizes und Reaktionsschnelligkeit. Als Sportpferde werden alle Pferde bezeichnet, die hauptsächlich in sportlichen Wettbewerben eingesetzt werden. Die Übergänge vom Sportpferde zum Freizeitpferd sind dabei aber fließend, da auch beim Freizeitreiten, Westernreiten oder Gangpferdereiten durchaus Wettbewerbe veranstaltet werden, in denen das Freizeitpferd zum Sportpferd wird. Ebenso gibt es extra für Ponys, Kaltblüter und andere Reitweisen spezielle Turniere. Die meisten Menschen, die sich höherpreisige Sportpferde kaufen, sind im Turniersport aktiv. Ein wichtiges Kaufkriterium für ein Sportpferd ist deshalb ein Talent für die ausgewählte Disziplin, in der das Pferd zukünftig eingesetzt wird. Hier können neben der natürlichen Veranlagung von dem Pferd oder Pony auch der Stammbaum oder die Blutlinie, aus der es stammt, einen guten Hinweis auf das Talent eines Pferdes geben.

Pferderassen im Pferdemarkt finden

Daneben hat jede Turnierdisziplin weitere ganz eigene Kriterien: So bevorzugen Dressurreiter beispielsweise nicht nur Pferde mit ausdrucksstarken, taktreinen und raumgreifenden Grundgangarten, sondern achten auch auf Größe, Gebäude und Ausdruck des Pferdes. Auch Durchlässigkeit und Losgelassenheit zeichnen die im Halbbluttyp stehenden Dressurpferde aus, die meist ein Stockmaß von 165 cm - 170 cm erreichen, wie Hannoveraner, Oldenburger oder Holländisches Warmblut. Für das Springreiten werden dagegen Pferde im Pferdemarkt gesucht, die, wie ein Irish Hunter, Westfale oder Holsteiner Warmblut, neben einem athletischen, kräftigen Körperbau, eine gute Konstitution, einem temperamentvollen, aber vorsichtigen Charakter sowie einem natürlichen Springvermögen und einem harmonischem Bewegungsablauf über dem Sprung aufweisen. Will man für Vielseitigkeitsturniere ein Sportpferd kaufen, sollte man ein Pferd wählen mit guter Konstitution, einem athletischen Körperbau mit kräftiger Hinterhand, das auch einen verlässlichen, mutigen und gehorsamen Charakter sowie raumgreifende Grundgangarten (Gangpferde) und eine gute Aktion für die Dressur aufweist. Geeignete Pferderassen sind vor allem im Vollbluttyp stehende 165 cm große Pferde wie Selle Français, Trakehner, Irish Sport Horse oder Schwedisches Warmblut. Für den ambitionierten Freizeitreiter kommen generell alle Rassen in Frage, wobei man Sportpferde kaufen sollte, die auch im Freizeitbereich den präferierten Turniervoraussetzungen entsprechen mit Alter, Größe, usw.. Beliebte Rassen sind Haflinger, Welsh Pony, New Forest Pony, Islandpferd oder Quarter Horse oder Paint Horse für den Westernbereich.

Avelignese

Fuchsfarben mit vollem, blonden Schopf und Mähne sind typisch

Äußere Merkmale

Der Avelignese ähnelt mit seinem Äußerem dem Haflinger sehr, es ist sozusagen die italienische Version. Allerdings ist es in seiner Statur und Größe stämmiger, der Kopf hingegen ist verhältnismäßig zierlich und trocken. Die Augen sind weit auseinander. Der kräftige, kurze, schön aufgesetzte Hals wird von starken Schultern und einem langen, breiten Rücken mit breiter Brust getragen. So kann das Pferd ideal als Zug- und Arbeitstier eingesetzt werden. Der Widerrist ist flach, die Nierenpartie und Hinterhand kräftig. Die Beine sind eher kurz mit starken Knochen, jedoch nicht zu schwer, um dynamisch zu sein. Die Vorderbeine sind nicht zu eng beieinander und die Vorhand ist stark bemuskelt. Die Fesseln sind schräg mit wenig aber feinem Kötenbehang. Der Avelignese ist fuchsfarben mit blonder Mähne und Schweif. Das Stockmaß ist 136-150cm.

Äußere Merkmale

Der Avelignese ähnelt mit seinem Äußerem dem Haflinger sehr, es ist sozusagen die italienische Version. Allerdings ist es in seiner Statur und Größe stämmiger, der Kopf hingegen ist verhältnismäßig zierlich und trocken. Die Augen sind weit auseinander. Der kräftige, kurze, schön aufgesetzte Hals wird von starken Schultern und einem langen, breiten Rücken mit breiter Brust getragen. So kann das Pferd ideal als Zug- und Arbeitstier eingesetzt werden. Der Widerrist ist flach, die Nierenpartie und Hinterhand kräftig. Die Beine sind eher kurz mit starken Knochen, jedoch nicht zu schwer, um dynamisch zu sein. Die Vorderbeine sind nicht zu eng beieinander und die Vorhand ist stark bemuskelt. Die Fesseln sind schräg mit wenig aber feinem Kötenbehang. Der Avelignese ist fuchsfarben mit blonder Mähne und Schweif. Das Stockmaß ist 136-150cm.

Herkunft vom Avelignese

Ursprünglich kommt das Pferd aus der Gebirgsgegend von Südtirol. Es stammt, ebenso wie der Haflinger, vom ausgestorbenen Avellinum-Haflinger ab. Nach zahlreichen Informationen besitzt es zudem orientalische Gene, die allerdings am Erscheinungsbild nicht zu erkennen sind. Ebenso ist es eng mit dem Bardigiano verwandt. Die Zucht wurde gewissenhaft unter festgelegten Kriterien durchgeführt, vor allem in Bozen, der Toskana und in Venetien. Durch seine Verbreitung in Italien beeinflusste der Avelignese wohl auch das italienische Kaltblut. Im Gegensatz zum Haflinger-Pony wird das Pferd nicht mit dem Edelweißbrand gekennzeichnet.

Avelignesen ähneln Haflinger sehr in ihrem Aussehen

Charakter und Einsatzbereich

Das zähe Gebirgspferd, das als Last- und Packpferd zum Einsatz kommt, ist ein unerlässlicher Partner auf zahlreichen Höfen. Wo andere Pferde nur schwerlich arbeiten können, kommt der fromme und leicht auszubildende Avelignese ohne Probleme voran. Zudem ist er seltener krank und auch langlebiger, was für Arbeits- und Packpferde von großem Vorteil ist. Vermutlich zählt es neben dem Haflinger und dem Bardigiano zu den interessantesten und wahrscheinlich auch vielseitigsten Ponys der Welt.