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Bashkir

Äußere Merkmale

Beim Bashkir Pony, auch Bashkire oder Bashkir Curly, handelt es sich um ein robustes, widerstandsfähiges Steppenpferd, das mit seiner Größe von 1,35m bis 1,52m zu den Ponys oder Kleinpferden zählt. Das mittelgroße, untersetzte Pony verfügt über einen stämmigen Körper mit stabilen Beinen. Der große Kopf des Bashkir sitzt auf einem kurzen, fleischigen Hals. Die Schultern sind schwer und etwas steil, der flache Widerrist geht in einen langen und kräftigen Rücken über. Das genügsame Steppenpferd kommt vor allem in den Farben Brauner, Fuchs und Falbe vor. Charakteristisch für den Bashkire ist das gelockte Winterfell.

Eine Baschkiren Stute mit gelocktem WinterfellHerkunft des Bashkir 

Der Ursprung des Bashkir Curly liegt im Uralgebirge in Russland, in der die Ponyrasse vor Jahrhunderten als hochwertiges Arbeits- und Nutzpferd in der Zucht der nomadisch lebenden Viehzüchter, den Bashkiren, entstand. Zur Verbesserung der Rasse wurde im Süden Russlands Reitpferde und im Westen und Norden Wagenpferde eingekreuzt und seine Gebrauchseigenschaften gezielt erweitert.

Der Zuchtverband unterscheidet heute zwei Typen des Bashkiren: den leichten Steppentyp und den kräftigeren, gedrungenen Bergtyp. Heute kommt der Bashkir vor allem in den Steppen nördlich des Schwarzen und des Kaspischen Meeres und westlich der Wolga vor, aber auch in den USA leben unter der Bezeichnung Bashkir Curly ca. 1000 Exemplare der Ponyrasse.

Charakter und Einsatzbereich

Das Bashkir Curly zeichnet sich vor allem durch sein gutmütiges, ruhiges und ausdauerndes Wesen aus und geht gleich gut unter dem Sattel wie vor dem Schlitten, was einen Einsatz als Arbeits-, Zug- und Freizeitpferd vor allem beim Wander- und Distanzreiten möglich macht. Als Arbeitstier liegt die Stärke des Bashkir vor allem im Ziehen schwerer Lasten über weite Strecken. Sein Haupteinsatzgebiet in Russland liegt heute in der Milchproduktion. Eine Stute kann während der Laktationsperiode von 7-8 Monaten bis zu 2000 Liter Milch geben, die so gewonnene Milch wird dann von den Einheimischen zu Kumys vergoren und verkauft.