Clydesdale - Pferdemarkt - 1 Anzeigen

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Heavy

Pferd vom Züchter, Westernpferde, Angeritten
Preis: 5.000 € VHB
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Clydesdale

Leicht konvexer Kopf mit breiter StirnÄußere Merkmale

Das Clydesdale ist dem Shire Horse sehr ähnlich aber leichter und ist für seine aktive Beinaktion bekannt, die es als elegant schreitendes Kaltblut erscheinen lässt. Für seinen Körperumfang ist das Clydesdale sehr beweglich. Der etwas feinere Kaltblutkopf ist gerade bis leicht konvex und hat eine flache, breite Stirn mit hellen, wachen Augen und eine breite Maulpartie mit weiten Nüstern. Der schön gebogene lange Hals geht in einen hohen Widerrist über, der höher als die Kruppe ist. Die Schulter ist lang und schräger als beim Shire Horse, und sorgt für die schnelle Knieaktion. Der kurze, starke Rücken endet in einer gut bemuskelten Hinterhand, dessen Beine länger sind als bei vielen anderen Kaltblütern. Typisch sind die säbelartige und kuhhessige Stellung und die großen und ziemlich flachen, widerstandsfähigen Hufen, womit es auf Straßen gut zurechtkommt. Das Kaltblut hat einen dichten aber seidigen Behang über den langen Fesseln. Showpferde haben einen rasierten und geschmückten Schweif. Vorwiegend kommen Braune und Rotschimmel vor, gelegentlich Rappen, Schimmel kaum. Viel weiß an der Stirn, Beinen und manchmal am Körper sind erlaubt. Das Stockmaß misst zwischen 165cm und 170cm.

Zwei Clydesdale-Fohlen

Herkunft des Kaltbluts

Clydesdales wurden nach ihrem Zuchtgebiet benanntDas ursprüngliche Zuchtgebiet liegt im Clyde Valley bei Lanarkshire, ein Tiefland in Südschottland. Clydesdale ist der alte Name der Grafschaft. Durch die Verbesserung des Straßenbelags waren im 18. Jh. eher schwere, kräftigere Zugpferde gewünscht statt der üblichen Packpferde. Farmer kreuzten daraufhin ihre robusten kleinen Stuten mit schweren flandrischen Hengsten, die von dem 6. Herzog von Hamilton und John Paterson von Lochlyoch importiert wurden. Obwohl 1877 in Großbritannien die Clydesdale Horse Society und 1878 die American Clydesdale Society gegründet wurden, ließen Lewrence Drew, Haushofmeister des 11. Herzogs von Hamilton und sein Freund David Ridell nicht von ihrer Meinung ab, Clydesdale und Shire Horse wären zwei Schläge einer einzigen Rasse und gründeten 1883 ihre eigene Select Clydesdale Horse Society und exportierten die ersten Pferde. Die rasante Beliebtheit des Kaltbluts hielt mehr als ein Jahrhundert an, sodass regelmäßige Exporte nach Kanada, USA, Deutschland, Russland, Japan, Südafrika, Australien und Neuseeland stattfanden und bis Mitte des 19. Jh. dieses Kaltblut wohl die einflussreichste Rasse neben dem Percheron war.

Charakter und Einsatzbereich

Obwohl sie ursprünglich für die Farmarbeit gezüchtet wurden, sind die Pferde sehr vielseitig. Die geraden Bewegungen mit viel Raumgriff machen die schweren Kaltblüter zu optimalen Zugpferden v.a. vor Brauereiwagen. Das Wesen ist auffallend temperamentvoll, eifrig, energisch und freundlich. 

Ein junges Clydesdale