Groninger - Pferdemarkt - 1 Anzeigen

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aus Altersgründen

Pferd von privat, Fahrpferde, Freizeitgeritten
Preis: VHB
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Pferde kaufen und verkaufen im Pferdemarkt

Wer mit dem Gedanken spielt, ein eigenes Pferd zu kaufen, kann im Pferdemarkt aus einer Vielzahl von unterschiedlichen Pferdetypen auswählen. Die Wahl, das richtige Pferd zu finden, richtet sich nach dem Preis, dem eigenen Können und dem Einsatzgebiet des Pferdes. Achten Freizeitreiter hauptsächlich auf ein bequemes und zuverlässiges Pferd, werden ambitionierte Turnierreiter eher nervenstarke und leistungsbereite Sportpferd kaufen. Man sagt, dass Hengst oder Wallach oft die besseren Partner in der Dressur abgeben, weil sie kooperativer mitarbeiten als eine Stute. Stuten dagegen sind sehr im Spring- und Vielseitigkeitssport beliebt, aufgrund ihres Ehrgeizes und Reaktionsschnelligkeit. Als Sportpferde werden alle Pferde bezeichnet, die hauptsächlich in sportlichen Wettbewerben eingesetzt werden. Die Übergänge vom Sportpferde zum Freizeitpferd sind dabei aber fließend, da auch beim Freizeitreiten, Westernreiten oder Gangpferdereiten durchaus Wettbewerbe veranstaltet werden, in denen das Freizeitpferd zum Sportpferd wird. Ebenso gibt es extra für Ponys, Kaltblüter und andere Reitweisen spezielle Turniere. Die meisten Menschen, die sich höherpreisige Sportpferde kaufen, sind im Turniersport aktiv. Ein wichtiges Kaufkriterium für ein Sportpferd ist deshalb ein Talent für die ausgewählte Disziplin, in der das Pferd zukünftig eingesetzt wird. Hier können neben der natürlichen Veranlagung von dem Pferd oder Pony auch der Stammbaum oder die Blutlinie, aus der es stammt, einen guten Hinweis auf das Talent eines Pferdes geben.

Pferderassen im Pferdemarkt finden

Daneben hat jede Turnierdisziplin weitere ganz eigene Kriterien: So bevorzugen Dressurreiter beispielsweise nicht nur Pferde mit ausdrucksstarken, taktreinen und raumgreifenden Grundgangarten, sondern achten auch auf Größe, Gebäude und Ausdruck des Pferdes. Auch Durchlässigkeit und Losgelassenheit zeichnen die im Halbbluttyp stehenden Dressurpferde aus, die meist ein Stockmaß von 165 cm - 170 cm erreichen, wie Hannoveraner, Oldenburger oder Holländisches Warmblut. Für das Springreiten werden dagegen Pferde im Pferdemarkt gesucht, die, wie ein Irish Hunter, Westfale oder Holsteiner Warmblut, neben einem athletischen, kräftigen Körperbau, eine gute Konstitution, einem temperamentvollen, aber vorsichtigen Charakter sowie einem natürlichen Springvermögen und einem harmonischem Bewegungsablauf über dem Sprung aufweisen. Will man für Vielseitigkeitsturniere ein Sportpferd kaufen, sollte man ein Pferd wählen mit guter Konstitution, einem athletischen Körperbau mit kräftiger Hinterhand, das auch einen verlässlichen, mutigen und gehorsamen Charakter sowie raumgreifende Grundgangarten (Gangpferde) und eine gute Aktion für die Dressur aufweist. Geeignete Pferderassen sind vor allem im Vollbluttyp stehende 165 cm große Pferde wie Selle Français, Trakehner, Irish Sport Horse oder Schwedisches Warmblut. Für den ambitionierten Freizeitreiter kommen generell alle Rassen in Frage, wobei man Sportpferde kaufen sollte, die auch im Freizeitbereich den präferierten Turniervoraussetzungen entsprechen mit Alter, Größe, usw.. Beliebte Rassen sind Haflinger, Welsh Pony, New Forest Pony, Islandpferd oder Quarter Horse oder Paint Horse für den Westernbereich.

Groninger

Äußere Merkmale

Wie der Gelderländer gehört auch der Groninger zu den kräftigen Typen der Kutschpferde und ist in seinem Exterieur vor allem vom Oldenburger geprägt. Charakteristisch für das Groninger Pferd sind seine Knochenstärke, die er vom Friesen geerbt hat, die kräftige Hinterhand sowie seine maßvolle Aktion im Trab. Der gerade oder ramsförmige Kopf der wuchtigen Pferderasse sitzt auf einem kurzen starken Hals, der einer leicht schrägen Schulter entspringt. Der Rumpf des Groninger ist kräftig mit genügend Breite und Tiefe, der Rücken lang und stark und die Kruppe gerade und breit. Das Kutschpferd erreicht eine Größe von 1,55 bis 1,70m. Häufig treten Dunkelbraune, Braune und Rappen auf, selten auch Schecken und Schimmel. Große weiße Abzeichen an Kopf und Beinen sind beliebt.

Herkunft von dem Groninger Pferd

Seinen Ursprung hat der Groninger in der niederländischen Provinz Groningen. Dort entstand im 18. Jahrhundert aus der Kreuzung von einheimischen Stuten mit französischen Hengsten und Hack ein robustes Arbeitspferd, welches auch als Reit- und Kutschpferd geeignet war. Durch die Veredlung mit Suffolk Punch, Friese und Oldenburger gewann das Groninger Pferd schließlich an Geschlossenheit und Bewegung sowie Knochenstärke und Zugkraft. Mit der Motorisierung der Landwirtschaft nach dem 2.Weltkrieg ging der Bedarf an einem robusten Arbeitspferd stark zurück und die ursprüngliche Pferderasse drohte auszusterben. Erst mit der Veredelung der ursprünglichen Rasse durch die vermehrte Einkreuzung von Oldenburger, Friese, Araber und Hackney und der Verbesserung der Groninger zu einem leichten Reit- und Kutschpferd konnte sich der Bestand etwas erholen und stellt heute zusammen mit dem Gelderländer die Zuchtgrundlage des Niederländischen Warmbluts dar.  

Charakter und Eignung

Das Groninger Pferd gilt als leichtrittiges, ausdauerndes, umgängliches und leistungsbereites Warmblut, welcher seinen guten Charakter von dem Friesen geerbt hat. Durch seinen Arbeitswillen, seine guten Grundgangarten und der mäßigen Aktion im Trab wird die Rasse heute vor allem vor der Kutsche eingesetzt. Sein freundliches Wesen und sein ruhiges Temperament machen den Groninger aber auch zu einem guten Freizeitpferd.