Kinsky - Pferdemarkt - 1 Anzeigen

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prodej

Pferd von privat, Fohlen, Rappe
Preis: 2.500 € VHB
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Pferde kaufen und verkaufen im Pferdemarkt

Wer mit dem Gedanken spielt, ein eigenes Pferd zu kaufen, kann im Pferdemarkt aus einer Vielzahl von unterschiedlichen Pferdetypen auswählen. Die Wahl, das richtige Pferd zu finden, richtet sich nach dem Preis, dem eigenen Können und dem Einsatzgebiet des Pferdes. Achten Freizeitreiter hauptsächlich auf ein bequemes und zuverlässiges Pferd, werden ambitionierte Turnierreiter eher nervenstarke und leistungsbereite Sportpferd kaufen. Man sagt, dass Hengst oder Wallach oft die besseren Partner in der Dressur abgeben, weil sie kooperativer mitarbeiten als eine Stute. Stuten dagegen sind sehr im Spring- und Vielseitigkeitssport beliebt, aufgrund ihres Ehrgeizes und Reaktionsschnelligkeit. Als Sportpferde werden alle Pferde bezeichnet, die hauptsächlich in sportlichen Wettbewerben eingesetzt werden. Die Übergänge vom Sportpferde zum Freizeitpferd sind dabei aber fließend, da auch beim Freizeitreiten, Westernreiten oder Gangpferdereiten durchaus Wettbewerbe veranstaltet werden, in denen das Freizeitpferd zum Sportpferd wird. Ebenso gibt es extra für Ponys, Kaltblüter und andere Reitweisen spezielle Turniere. Die meisten Menschen, die sich höherpreisige Sportpferde kaufen, sind im Turniersport aktiv. Ein wichtiges Kaufkriterium für ein Sportpferd ist deshalb ein Talent für die ausgewählte Disziplin, in der das Pferd zukünftig eingesetzt wird. Hier können neben der natürlichen Veranlagung von dem Pferd oder Pony auch der Stammbaum oder die Blutlinie, aus der es stammt, einen guten Hinweis auf das Talent eines Pferdes geben.

Pferderassen im Pferdemarkt finden

Daneben hat jede Turnierdisziplin weitere ganz eigene Kriterien: So bevorzugen Dressurreiter beispielsweise nicht nur Pferde mit ausdrucksstarken, taktreinen und raumgreifenden Grundgangarten, sondern achten auch auf Größe, Gebäude und Ausdruck des Pferdes. Auch Durchlässigkeit und Losgelassenheit zeichnen die im Halbbluttyp stehenden Dressurpferde aus, die meist ein Stockmaß von 165 cm - 170 cm erreichen, wie Hannoveraner, Oldenburger oder Holländisches Warmblut. Für das Springreiten werden dagegen Pferde im Pferdemarkt gesucht, die, wie ein Irish Hunter, Westfale oder Holsteiner Warmblut, neben einem athletischen, kräftigen Körperbau, eine gute Konstitution, einem temperamentvollen, aber vorsichtigen Charakter sowie einem natürlichen Springvermögen und einem harmonischem Bewegungsablauf über dem Sprung aufweisen. Will man für Vielseitigkeitsturniere ein Sportpferd kaufen, sollte man ein Pferd wählen mit guter Konstitution, einem athletischen Körperbau mit kräftiger Hinterhand, das auch einen verlässlichen, mutigen und gehorsamen Charakter sowie raumgreifende Grundgangarten (Gangpferde) und eine gute Aktion für die Dressur aufweist. Geeignete Pferderassen sind vor allem im Vollbluttyp stehende 165 cm große Pferde wie Selle Français, Trakehner, Irish Sport Horse oder Schwedisches Warmblut. Für den ambitionierten Freizeitreiter kommen generell alle Rassen in Frage, wobei man Sportpferde kaufen sollte, die auch im Freizeitbereich den präferierten Turniervoraussetzungen entsprechen mit Alter, Größe, usw.. Beliebte Rassen sind Haflinger, Welsh Pony, New Forest Pony, Islandpferd oder Quarter Horse oder Paint Horse für den Westernbereich.

Kinsky-Pferd

Ein schöner Galopp mit einem Kinsky-Pferd

Äußere Merkmale

Das Kinsky-Pferd (Equus Kinsky, Chlumetzer, Böhmischer Hunter) zeigt alle äußeren Merkmale von einem leichten Halbblut. Der trockene, edle und gerade Kopf sitzt auf einem schön geschwungenen und aufgesetzten Hals, der einer günstigen Schulter entspringt. Die Gangarten von dem Equus Kinsky sind flach mit einer raumgreifenden Aktion, der Körperbau harmonisch und das Fundament stabil mit trockenen Gelenken und dunklen Hufen. Weitere Merkmale von dem edlen Sportpferd sind der ausreichend tiefe und breite Brustkorb und die gut bemuskelte, leicht abfallende Kruppe mit tiefem Schweifansatz. Das Kinsky-Pferd erreicht eine Größe von 1,60 bis 1,65m. Als mögliche Farbgebung kommen ausschließlich Hellfalben oder Isabellen mit wenigen Abzeichen und goldglänzendes Fell vor.

Herkunft von dem Kinsky-Pferd

Zuverlässig und umgängliches Freizeitpferd

Das Kinsky-Pferd hat seinen Ursprung in der tschechischen Provinz Böhmen. Gründer der Pferderasse waren die Grafen Kinsky, die die Pferderasse 1838 auf Basis von Englischem Vollblut und Kisberer erstmals züchtete. Besonderes Merkmal von dem Equus Kinsky war neben einer hohen Leistungsbereitschaft vor allem seine ausgefallen Farbe. Einkreuzungen von Achal-Tekkiner, Hannoveraner und Trakehner in die bestehende Pferderasse verbesserten den Pferdetyp und machten das Halbblut durch ihre Härte, Unerschrockenheit und Ausdauer zu einem beliebten Offiziersreitpferde, Jagdrennpferd und Rennpferd. War das ursprüngliche Equus Kinsky nach dem Zweiten Weltkrieg durch die Verstaatlichung ihrer Zucht und die Einkreuzung verschiedener Warmblutrassen fast ausgestorben, bemüht man sich heute wieder verstärkt um die Erhaltung von dem Sportpferd. Seit 1967 steht eine wiedervereinigte Herde in Chlumec, wo man unter vorsichtiger Verwendung von farbgleichen Veredlerhengsten den Typ zu erhalten versucht.

Charakter und Einsatzbereich

Das Kinsky-Pferd gilt als leistungsstark, willig, freundlich und intelligent, aber auch eigenwillig und temperamentvoll. Durch sein Leistungsvermögen und seine Ausdauer und Härte kann das vielseitige Sportpferd in fast allen Disziplinen eingesetzt werden. Unerschrockenheit, Schnelligkeit machen das Halbblut vor allem zu einem guten Springpferd, Jagdpferd sowie Vielseitigkeitspferd, das vor keinem Hindernis scheut. Aber auch als attraktives, zuverlässiges und umgängliches Freizeitpferd findet das Kinsky-Pferd heute Verwendung.