Murgese - Pferdemarkt - 21 Anzeigen

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Smarter Murgese Junghengst

Pferd vom Züchter, Fahrpferde, Roh
Preis: Preiskategorie B (2.001 bis 5.000 €)

Schicker Murgese Junghengst aus Apulien

Pferd von privat, Dressurpferde, Roh
Preis: Preiskategorie B (2.001 bis 5.000 €)

Powerpaket - Murgese aus Apulien

Pferd vom Züchter, Freizeitpferde, Roh
Preis: Preiskategorie B (2.001 bis 5.000 €)

Junger, freundlicher Murgesehengst

Pferd vom Züchter, Fahrpferde, Roh
Preis: 6.500 € VHB

Hochgewachsener Murgese Rohdiamant

Pferd vom Züchter, Fahrpferde, Roh
Preis: Preiskategorie B (2.001 bis 5.000 €)

Murgese Junghengst gerade gekoert

Pferd vom Züchter, Freizeitpferde, Roh
Preis: Preiskategorie B (2.001 bis 5.000 €)

Murgese Hengst vom Züchter

Pferd vom Züchter, Dressurpferde, Angeritten
Preis: VHB

Murgese Stute G20

Pferd vom Züchter, Dressurpferde, Rappe
Preis: Preiskategorie B (2.001 bis 5.000 €)

Murgese Stute I1

Pferd vom Züchter, Dressurpferde, Rappe
Preis: Preiskategorie B (2.001 bis 5.000 €)

Murgese Wallach V2

Pferd vom Züchter, Dressurpferde, Rappe
Preis: Preiskategorie C (5.001 bis 10.000 €)

Murgese Hengst A5

Pferd vom Züchter, Dressurpferde, Rappe
Preis: Preiskategorie C (5.001 bis 10.000 €)

Murgese Hengst E6

Pferd vom Züchter, Dressurpferde, Rappe
Preis: Preiskategorie D (1.001 bis 15.000 €)

Murgese Stuten L6 und L7

Pferd vom Züchter, Dressurpferde, Rappe
Preis: Preiskategorie C (5.001 bis 10.000 €)

Murgese Wallach U3

Pferd vom Züchter, Dressurpferde, Rappe
Preis: Preiskategorie D (1.001 bis 15.000 €)
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Pferde kaufen und verkaufen im Pferdemarkt

Wer mit dem Gedanken spielt, ein eigenes Pferd zu kaufen, kann im Pferdemarkt aus einer Vielzahl von unterschiedlichen Pferdetypen auswählen. Die Wahl, das richtige Pferd zu finden, richtet sich nach dem Preis, dem eigenen Können und dem Einsatzgebiet des Pferdes. Achten Freizeitreiter hauptsächlich auf ein bequemes und zuverlässiges Pferd, werden ambitionierte Turnierreiter eher nervenstarke und leistungsbereite Sportpferd kaufen. Man sagt, dass Hengst oder Wallach oft die besseren Partner in der Dressur abgeben, weil sie kooperativer mitarbeiten als eine Stute. Stuten dagegen sind sehr im Spring- und Vielseitigkeitssport beliebt, aufgrund ihres Ehrgeizes und Reaktionsschnelligkeit. Als Sportpferde werden alle Pferde bezeichnet, die hauptsächlich in sportlichen Wettbewerben eingesetzt werden. Die Übergänge vom Sportpferde zum Freizeitpferd sind dabei aber fließend, da auch beim Freizeitreiten, Westernreiten oder Gangpferdereiten durchaus Wettbewerbe veranstaltet werden, in denen das Freizeitpferd zum Sportpferd wird. Ebenso gibt es extra für Ponys, Kaltblüter und andere Reitweisen spezielle Turniere. Die meisten Menschen, die sich höherpreisige Sportpferde kaufen, sind im Turniersport aktiv. Ein wichtiges Kaufkriterium für ein Sportpferd ist deshalb ein Talent für die ausgewählte Disziplin, in der das Pferd zukünftig eingesetzt wird. Hier können neben der natürlichen Veranlagung von dem Pferd oder Pony auch der Stammbaum oder die Blutlinie, aus der es stammt, einen guten Hinweis auf das Talent eines Pferdes geben.

Pferderassen im Pferdemarkt finden

Daneben hat jede Turnierdisziplin weitere ganz eigene Kriterien: So bevorzugen Dressurreiter beispielsweise nicht nur Pferde mit ausdrucksstarken, taktreinen und raumgreifenden Grundgangarten, sondern achten auch auf Größe, Gebäude und Ausdruck des Pferdes. Auch Durchlässigkeit und Losgelassenheit zeichnen die im Halbbluttyp stehenden Dressurpferde aus, die meist ein Stockmaß von 165 cm - 170 cm erreichen, wie Hannoveraner, Oldenburger oder Holländisches Warmblut. Für das Springreiten werden dagegen Pferde im Pferdemarkt gesucht, die, wie ein Irish Hunter, Westfale oder Holsteiner Warmblut, neben einem athletischen, kräftigen Körperbau, eine gute Konstitution, einem temperamentvollen, aber vorsichtigen Charakter sowie einem natürlichen Springvermögen und einem harmonischem Bewegungsablauf über dem Sprung aufweisen. Will man für Vielseitigkeitsturniere ein Sportpferd kaufen, sollte man ein Pferd wählen mit guter Konstitution, einem athletischen Körperbau mit kräftiger Hinterhand, das auch einen verlässlichen, mutigen und gehorsamen Charakter sowie raumgreifende Grundgangarten (Gangpferde) und eine gute Aktion für die Dressur aufweist. Geeignete Pferderassen sind vor allem im Vollbluttyp stehende 165 cm große Pferde wie Selle Français, Trakehner, Irish Sport Horse oder Schwedisches Warmblut. Für den ambitionierten Freizeitreiter kommen generell alle Rassen in Frage, wobei man Sportpferde kaufen sollte, die auch im Freizeitbereich den präferierten Turniervoraussetzungen entsprechen mit Alter, Größe, usw.. Beliebte Rassen sind Haflinger, Welsh Pony, New Forest Pony, Islandpferd oder Quarter Horse oder Paint Horse für den Westernbereich.

Der Murgese gilt als leistungsbereit, ausdauernd, robust, anpassungsfähig und trittsicher

Äußere Merkmale

Der im Wirtschaftstyp stehende Murgese ähnelt in seinem Äußeren dem Araber, Berber und Lusitano, von dem er auch abstammt. Der Kopf von dem kompakten Barockpferd ist gerade bis leicht ramsnasig und sitzt auf einem muskulösen und gut aufgesetzten Hals. Die Schulter ist lang und schräg, der Rücken kurz und gerade und die Kruppe breit und abgeschlagen. Charakteristisch für die Rasse Murgese ist auch das üppige Langhaar, der kompakte Rumpf mit stabilen Beinen und starken, gesunden Hufen und der kandenzierte Trab. Der Murghese erreicht eine Größe von 1,55 bis 1,68m. Häufigste Farbe von dem Warmblut ist Rappe, selten kommen aber auch Mohrenkopfschimmel vor. 

Häufigste Farbe von dem Warmblut ist Rappe, selten kommen aber auch Mohrenkopfschimmel vorHerkunft von dem Murgese

Das Barockpferd hat seinen Ursprung in Italien. Sein Name leitet sich von seinem Zuchtgebiet, der Murgia in der Provinz Bari in Apulien ab, wo der Murgese bis heute nur gezüchtet werden darf.  Seine Geschichte lässt sich bis ins 12. Jahrhundert zu den Kriegspferden von Friedrich II von Staufen zurückverfolgen. Dieser gründete in Bari 3 Gestüte, in denen er Rappen der Rasse Berber züchten ließ.

Wurden die Neapolitaner in der Zeit der Renaissance als Schulpferde sehr geschätzt, übergab man ihre Zucht im späten 19. Jahrhundert in die Hände der Landwirtschaft. Ursprünglich existierten wahrscheinlich 2 Schläge von dem Murghese - ein leichtes Saumtier und ein schwereres Arbeitspferd. Beide Pferdetypen galten durch die Umzüchtung zum Arbeitspferd um 1900 als fast ausgestorben.

Erst 1926 entschloss sich das italienische Landwirtschaftsministerium, die Rasse neu zu beleben und führte auf dem Gestüt Foggia eine strenge Selektion zur Verbesserung der Pferderasse ein. Anfang der 70er Jahre erhielt das Warmblut durch das persönliche Engagement von Mauro Aurigi  neuen Aufschwung und das Barockpferd fand jetzt vor allem im Reittourismus und als Arbeitspferd beim Holzrücken Verwendung. Heute hat der Sitz des Zuchtverbandes für Murgese und Esel von Martina Franca seinen Sitz in Martina Franca. Eine Besonderheit gibt es vor allem bei Namensgebung – der Anfangsbuchstabe der Pferdenamen richtet sich nach dem Geburtsjahr.

Eine Besonderheit gibt es vor allem bei Namensgebung – der Anfangsbuchstabe der Pferdenamen richtet sich nach dem GeburtsjahrCharakter und Einsatzbereich

Der Murgese gilt als leistungsbereit, ausdauernd, robust, anpassungsfähig und trittsicher  und zeigt mit Eigenschaften wie Leistungsbereitschaft, Ausgeglichenheit und Genügsamkeit einen ausgezeichneten Charakter. Durch ihren kompakten Körperbau und ihre herausragenden Grundgangarten wird die Rasse heute vor allem als Barockpferd eingesetzt. Aber auch beim Freizeitreiten, als Kutschpferd und als Dressurpferd findet er heute Verwendung – ebenso bei der Working Equitation, im Reittourismus und als Arbeitspferd! 

 ( Bildquelle: Kristiane De Tullio - Parco Piano )