Noriker - Pferdemarkt - 49 Anzeigen

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Pferde kaufen und verkaufen im Pferdemarkt

Wer mit dem Gedanken spielt, ein eigenes Pferd zu kaufen, kann im Pferdemarkt aus einer Vielzahl von unterschiedlichen Pferdetypen auswählen. Die Wahl, das richtige Pferd zu finden, richtet sich nach dem Preis, dem eigenen Können und dem Einsatzgebiet des Pferdes. Achten Freizeitreiter hauptsächlich auf ein bequemes und zuverlässiges Pferd, werden ambitionierte Turnierreiter eher nervenstarke und leistungsbereite Sportpferd kaufen. Man sagt, dass Hengst oder Wallach oft die besseren Partner in der Dressur abgeben, weil sie kooperativer mitarbeiten als eine Stute. Stuten dagegen sind sehr im Spring- und Vielseitigkeitssport beliebt, aufgrund ihres Ehrgeizes und Reaktionsschnelligkeit. Als Sportpferde werden alle Pferde bezeichnet, die hauptsächlich in sportlichen Wettbewerben eingesetzt werden. Die Übergänge vom Sportpferde zum Freizeitpferd sind dabei aber fließend, da auch beim Freizeitreiten, Westernreiten oder Gangpferdereiten durchaus Wettbewerbe veranstaltet werden, in denen das Freizeitpferd zum Sportpferd wird. Ebenso gibt es extra für Ponys, Kaltblüter und andere Reitweisen spezielle Turniere. Die meisten Menschen, die sich höherpreisige Sportpferde kaufen, sind im Turniersport aktiv. Ein wichtiges Kaufkriterium für ein Sportpferd ist deshalb ein Talent für die ausgewählte Disziplin, in der das Pferd zukünftig eingesetzt wird. Hier können neben der natürlichen Veranlagung von dem Pferd oder Pony auch der Stammbaum oder die Blutlinie, aus der es stammt, einen guten Hinweis auf das Talent eines Pferdes geben.

Pferderassen im Pferdemarkt finden

Daneben hat jede Turnierdisziplin weitere ganz eigene Kriterien: So bevorzugen Dressurreiter beispielsweise nicht nur Pferde mit ausdrucksstarken, taktreinen und raumgreifenden Grundgangarten, sondern achten auch auf Größe, Gebäude und Ausdruck des Pferdes. Auch Durchlässigkeit und Losgelassenheit zeichnen die im Halbbluttyp stehenden Dressurpferde aus, die meist ein Stockmaß von 165 cm - 170 cm erreichen, wie Hannoveraner, Oldenburger oder Holländisches Warmblut. Für das Springreiten werden dagegen Pferde im Pferdemarkt gesucht, die, wie ein Irish Hunter, Westfale oder Holsteiner Warmblut, neben einem athletischen, kräftigen Körperbau, eine gute Konstitution, einem temperamentvollen, aber vorsichtigen Charakter sowie einem natürlichen Springvermögen und einem harmonischem Bewegungsablauf über dem Sprung aufweisen. Will man für Vielseitigkeitsturniere ein Sportpferd kaufen, sollte man ein Pferd wählen mit guter Konstitution, einem athletischen Körperbau mit kräftiger Hinterhand, das auch einen verlässlichen, mutigen und gehorsamen Charakter sowie raumgreifende Grundgangarten (Gangpferde) und eine gute Aktion für die Dressur aufweist. Geeignete Pferderassen sind vor allem im Vollbluttyp stehende 165 cm große Pferde wie Selle Français, Trakehner, Irish Sport Horse oder Schwedisches Warmblut. Für den ambitionierten Freizeitreiter kommen generell alle Rassen in Frage, wobei man Sportpferde kaufen sollte, die auch im Freizeitbereich den präferierten Turniervoraussetzungen entsprechen mit Alter, Größe, usw.. Beliebte Rassen sind Haflinger, Welsh Pony, New Forest Pony, Islandpferd oder Quarter Horse oder Paint Horse für den Westernbereich.

Noriker

Noriker haben einen sehr freundlichen Ausdruck

Äußere Merkmale

Der Noriker ist eine der ältesten Kaltblutrassen Europas, der neben der Originalrasse über zwei offiziell anerkannte Sonderformen, den Pinzgauer und den Abtenauer, verfügt. Er ist ein mittelgroßes, kraftvolles und hartes Arbeitspferd mit kompaktem Körperbau. Sein Kopf ist schwer und klar konturiert. Die hoch angesetzten wachsamen Ohren und die großen Nüstern verleihen dem Kaltblut einen freundlichen Ausdruck. Die Vorhand ist kurz und kräftig mit einer ziemlich steilen Schulter. Der Rücken ist lang und breit und weist eine ungewöhnliche Gurttiefe mit breitem Brustumfang auf. Außerdem besitzt dieses Kaltblut eine gut abfallende Kruppe, kurze kräftige Beine mit viel Knochenstärke und wenig Behang. Die Hufen sind gut geformt. Die kräftigen Pferde werden je nach Rasse 155 cm bis 172 cm groß und kommen vor allem als Braune und Füchse mit flachsfarbigem Langhaar vor. Tiger, Schecken und Schimmel sieht man nur selten und sind ebenso wie Mohrenköpfe ein charakteristisches Merkmal von dem Pinzgauer.

Herkunft der Noriker

Die im 16. Jahrhundert entstandene Rasse ist nach der Provinz „Noricum“ im römischen Reich benannt, die etwa dem heutigen Österreich entspricht. Sie war nahe dem Zuchtgebiet Venetien, der Urheimat des Haflingers, weshalb auch eine züchterische Verbindung zwischen den beiden Rassen herrscht. Stark und trotzdem sanft: der NorikerNoriker waren schwere Kriegspferde, die auch als Zugpferde und Tragtiere fungierten. Bereits 1565 wurden sie als eigene Rasse bezeichnet als der Salzburger Erzbischof die Führung eines Stutbuchs forderte. Sie kreuzten schwere Burgunder Pferde ein um die Kaltblüter größer zu machen. Mehr Bedeutung hatten jedoch Andalusier und andere spanische Pferde, deren Einflüsse heute noch in einer Anzahl anderer charakteristischen Fellfarben erkennbar sind. So entstanden auch die heute als Sonderform des Norikers geltenden gefleckten Pferde, die sogenannten Pinzgauer, die heute noch als Tigerschecken vorkommen. Sie wurden nach dem österreichischen Bezirk Pinzgau im Land Salzburg benannt. Eine weitere Sonderform von dem kräftigen Arbeitspferd ist der Abtenauer, der einen regionalen Schlag der Noriker-Kaltbküter darstellt. Seine Zuchtgeschichte ist die des österreichischen Norikers, insbesondere die des ehemaligen Pinzgauer Pferdezuchtvereins Nr.6 Abtenau. Die kleinste Kaltblutrasse im deutschsprachigen Raum ist dem kräftigen Pferd nicht nur im Wesen ähnlich, sondern eignet sich durch seine Trittsicherheit, Wendigkeit und einen aussergewöhnlichen Gleichgewichtssinn auch besonders für die Arbeit am Berghang. Der in Österreich und Deutschland beheimatete Noriker trägt seit 1948 bzw. 1952 auch den Namen Süddeutsches Kaltblut und das Edelweiß dient bereits seit 1920 als Brandzeichen.

Charakter und Einsatzbereich

Da die Rasse lange Zeit im Gebirge gezüchtet wurde hat er sich dem steilen Gelände hervorragend angepasst und ist daher sehr trittsicher. Es ist ein vielseitig verwendbares und bodenständiges Arbeitspferd weshalb es noch sehr in Mittel- und Südeuropa gefragt ist. Der träge, gutmütige, robuste und fromme Charakter von Noriker, Pinzgauer und Abtenauer machen die Rassen aber auch zu guten Partnern beim Freizeitreiten. Verwendung finden sie heute wegen ihrer Trittsicherheit und einem hervorragenden Trabvermögen zudem als Kutschpferd.