Shagya Araber - Pferdemarkt - 20 Anzeigen

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Pferde kaufen und verkaufen im Pferdemarkt

Wer mit dem Gedanken spielt, ein eigenes Pferd zu kaufen, kann im Pferdemarkt aus einer Vielzahl von unterschiedlichen Pferdetypen auswählen. Die Wahl, das richtige Pferd zu finden, richtet sich nach dem Preis, dem eigenen Können und dem Einsatzgebiet des Pferdes. Achten Freizeitreiter hauptsächlich auf ein bequemes und zuverlässiges Pferd, werden ambitionierte Turnierreiter eher nervenstarke und leistungsbereite Sportpferd kaufen. Man sagt, dass Hengst oder Wallach oft die besseren Partner in der Dressur abgeben, weil sie kooperativer mitarbeiten als eine Stute. Stuten dagegen sind sehr im Spring- und Vielseitigkeitssport beliebt, aufgrund ihres Ehrgeizes und Reaktionsschnelligkeit. Als Sportpferde werden alle Pferde bezeichnet, die hauptsächlich in sportlichen Wettbewerben eingesetzt werden. Die Übergänge vom Sportpferde zum Freizeitpferd sind dabei aber fließend, da auch beim Freizeitreiten, Westernreiten oder Gangpferdereiten durchaus Wettbewerbe veranstaltet werden, in denen das Freizeitpferd zum Sportpferd wird. Ebenso gibt es extra für Ponys, Kaltblüter und andere Reitweisen spezielle Turniere. Die meisten Menschen, die sich höherpreisige Sportpferde kaufen, sind im Turniersport aktiv. Ein wichtiges Kaufkriterium für ein Sportpferd ist deshalb ein Talent für die ausgewählte Disziplin, in der das Pferd zukünftig eingesetzt wird. Hier können neben der natürlichen Veranlagung von dem Pferd oder Pony auch der Stammbaum oder die Blutlinie, aus der es stammt, einen guten Hinweis auf das Talent eines Pferdes geben.

Pferderassen im Pferdemarkt finden

Daneben hat jede Turnierdisziplin weitere ganz eigene Kriterien: So bevorzugen Dressurreiter beispielsweise nicht nur Pferde mit ausdrucksstarken, taktreinen und raumgreifenden Grundgangarten, sondern achten auch auf Größe, Gebäude und Ausdruck des Pferdes. Auch Durchlässigkeit und Losgelassenheit zeichnen die im Halbbluttyp stehenden Dressurpferde aus, die meist ein Stockmaß von 165 cm - 170 cm erreichen, wie Hannoveraner, Oldenburger oder Holländisches Warmblut. Für das Springreiten werden dagegen Pferde im Pferdemarkt gesucht, die, wie ein Irish Hunter, Westfale oder Holsteiner Warmblut, neben einem athletischen, kräftigen Körperbau, eine gute Konstitution, einem temperamentvollen, aber vorsichtigen Charakter sowie einem natürlichen Springvermögen und einem harmonischem Bewegungsablauf über dem Sprung aufweisen. Will man für Vielseitigkeitsturniere ein Sportpferd kaufen, sollte man ein Pferd wählen mit guter Konstitution, einem athletischen Körperbau mit kräftiger Hinterhand, das auch einen verlässlichen, mutigen und gehorsamen Charakter sowie raumgreifende Grundgangarten (Gangpferde) und eine gute Aktion für die Dressur aufweist. Geeignete Pferderassen sind vor allem im Vollbluttyp stehende 165 cm große Pferde wie Selle Français, Trakehner, Irish Sport Horse oder Schwedisches Warmblut. Für den ambitionierten Freizeitreiter kommen generell alle Rassen in Frage, wobei man Sportpferde kaufen sollte, die auch im Freizeitbereich den präferierten Turniervoraussetzungen entsprechen mit Alter, Größe, usw.. Beliebte Rassen sind Haflinger, Welsh Pony, New Forest Pony, Islandpferd oder Quarter Horse oder Paint Horse für den Westernbereich.

Shagya-Araber

Äußere Merkmale

Der Shagya-Araber hat mit einem Stockmaß zwischen 1,50 und 1,63 m mehr Größe und Substanz als der Vollblutaraber, was auf die Einkreuzung europäischer Reitpferde zurückzuführen ist. Die edle Erscheinung wird gekennzeichnet durch einen keilrömigen, trockenen Kopf mit breiter Stirn und ausdrucksvollem Gesicht sowie einem edlen, langen und nach oben gewölbten Hals. Der Rücken ist gut bemuskelt. Der Shagya-Araber hat einen hohen Schweifansatz mit erhaben getragenem Schweif. Schulter und Kruppe sind groß angelegt, gut gewinkelt und bemuskelt, das korrekte Fundament ist trocken bei markenten, großen Gelenken, kurzen Röhrbeinen und gut geformten Hufen aus belstbarem Horn. Fell und Deckhaar sind fein, seidig und glatt. Die dominante Fellfarbe dieser Araber-Rasse ist der Schimmel. Braune, Rappen und Füchse kommen eher selten vor.

Vier Shagya-Araber im Gespann

Herkunft des Shagyas

Bei dem Shagya-Araber handelt es sich um eine auf Vollblutarabern aufgebaute, eigenständige Rasse, die Ende des 18. Jahrhunderts gezielt in den Militärgestüten Österreich-Ungarns, vor allem Babolna und Radautz, für das Militär und zur Verbesserung der Landschläge gezüchtet wurde. Das Ziel dieser Zucht war es, die positiven Eigenschaften des Vollblutarabers, wie zum Beispiel Härte, Ausdauer, Intelligenz, Schnelligkeit und Eleganz, mit Größe, Gang und Rittigkeit des europäischen Reitpferdes zu vereinen. Hierzu wurden verschiedene bewährte einheimische, bereits arabisierte Stutenlinien mit ausgesuchten Vollblutarabern angepaart und die Nachzucht hart selektiert. Bis 1978 trug der Shagya den Namen „Araber-Rasse“, was jedoch Missverständnisse bei der englischen Übersetzung mit sich brachte. Um die Eigenständigkeit der Rasse zu betonen, wurde sie in Shagya-Araber umbenannt. Namensgeber war dabei der Originalaraber Shagya, der 1836, nach dem Erwerb in Syrien, im ungarischen Nationalgestüt Bábolna zur Zucht eingesetzt wurde. 1983 wurde die Internationale Shagya-Araber Gesellschaft, die ISG, gegründet.

 Im Sport gibt der Shagya-Araber eine gute Figur ab Ebenfalls in der Dressur
Charakter und Einsatzbereich

Den Shagya zeichnen Charakterzüge wie Leistungsbereitschaft, Umgänglichkeit, Einsatzfreudigkeit und Nervenstärke aus. Die Rasse gilt zudem als unkompliziert, leistungsfähig und intelligent und verfügt über ein ausgeglichenes und gelassenes und trotzdem lebhaftes Temperament. Der Vollblutaraber vererbte seinem Bruder die Eigenschaften Härte, Ausdauer, Schnelligkeit, Intelligenz und Eleganz. Früher wurde der Shagya-Araber bevorzugt von Meldereitern eingesetzt, weil er bis zu 80 km am Stück durchreiten konnte und eine schnellere Regeneration bei weiniger Kraftfutterverbrauch und besserer Gesundheit als andere Pferde aufwies. Heute gilt das Pferd als beliebtes Reit-, Jagd-, Wander-, Distanz- und Fahrpferd. Auch im Sport wird der Shagya-Araber eingesetzt, wobei er dank Härte, Ausdauer und Galoppiervermögen besonders bei der Vielseitigkeit und im Distanzreiten gut abschneidet. Aufgrund seines gutmütigen Charakters eignet sich der Shagya - Araber ebenfalls als vielseitiges Familienpferd für gehobene Ansprüche.

(Fotos: oben Leopold Wögler, unten Familie Orgis und Inez Rüppel)