Beistellpferde Deutsches Reitpony - Pferdemarkt - 23 Anzeigen

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Pferde kaufen und verkaufen im Pferdemarkt

Wer mit dem Gedanken spielt, ein eigenes Pferd zu kaufen, kann im Pferdemarkt aus einer Vielzahl von unterschiedlichen Pferdetypen auswählen. Die Wahl, das richtige Pferd zu finden, richtet sich nach dem Preis, dem eigenen Können und dem Einsatzgebiet des Pferdes. Achten Freizeitreiter hauptsächlich auf ein bequemes und zuverlässiges Pferd, werden ambitionierte Turnierreiter eher nervenstarke und leistungsbereite Sportpferd kaufen. Man sagt, dass Hengst oder Wallach oft die besseren Partner in der Dressur abgeben, weil sie kooperativer mitarbeiten als eine Stute. Stuten dagegen sind sehr im Spring- und Vielseitigkeitssport beliebt, aufgrund ihres Ehrgeizes und Reaktionsschnelligkeit. Als Sportpferde werden alle Pferde bezeichnet, die hauptsächlich in sportlichen Wettbewerben eingesetzt werden. Die Übergänge vom Sportpferde zum Freizeitpferd sind dabei aber fließend, da auch beim Freizeitreiten, Westernreiten oder Gangpferdereiten durchaus Wettbewerbe veranstaltet werden, in denen das Freizeitpferd zum Sportpferd wird. Ebenso gibt es extra für Ponys, Kaltblüter und andere Reitweisen spezielle Turniere. Die meisten Menschen, die sich höherpreisige Sportpferde kaufen, sind im Turniersport aktiv. Ein wichtiges Kaufkriterium für ein Sportpferd ist deshalb ein Talent für die ausgewählte Disziplin, in der das Pferd zukünftig eingesetzt wird. Hier können neben der natürlichen Veranlagung von dem Pferd oder Pony auch der Stammbaum oder die Blutlinie, aus der es stammt, einen guten Hinweis auf das Talent eines Pferdes geben.

Pferderassen im Pferdemarkt finden

Daneben hat jede Turnierdisziplin weitere ganz eigene Kriterien: So bevorzugen Dressurreiter beispielsweise nicht nur Pferde mit ausdrucksstarken, taktreinen und raumgreifenden Grundgangarten, sondern achten auch auf Größe, Gebäude und Ausdruck des Pferdes. Auch Durchlässigkeit und Losgelassenheit zeichnen die im Halbbluttyp stehenden Dressurpferde aus, die meist ein Stockmaß von 165 cm - 170 cm erreichen, wie Hannoveraner, Oldenburger oder Holländisches Warmblut. Für das Springreiten werden dagegen Pferde im Pferdemarkt gesucht, die, wie ein Irish Hunter, Westfale oder Holsteiner Warmblut, neben einem athletischen, kräftigen Körperbau, eine gute Konstitution, einem temperamentvollen, aber vorsichtigen Charakter sowie einem natürlichen Springvermögen und einem harmonischem Bewegungsablauf über dem Sprung aufweisen. Will man für Vielseitigkeitsturniere ein Sportpferd kaufen, sollte man ein Pferd wählen mit guter Konstitution, einem athletischen Körperbau mit kräftiger Hinterhand, das auch einen verlässlichen, mutigen und gehorsamen Charakter sowie raumgreifende Grundgangarten (Gangpferde) und eine gute Aktion für die Dressur aufweist. Geeignete Pferderassen sind vor allem im Vollbluttyp stehende 165 cm große Pferde wie Selle Français, Trakehner, Irish Sport Horse oder Schwedisches Warmblut. Für den ambitionierten Freizeitreiter kommen generell alle Rassen in Frage, wobei man Sportpferde kaufen sollte, die auch im Freizeitbereich den präferierten Turniervoraussetzungen entsprechen mit Alter, Größe, usw.. Beliebte Rassen sind Haflinger, Welsh Pony, New Forest Pony, Islandpferd oder Quarter Horse oder Paint Horse für den Westernbereich.

Beistellpferde

Unreitbare Beistellpferde sind gute Gesellschafter für junge Pferde und Zuchtstuten

Wissenswertes über Beistellpferde

Unter einem Beistellpferd (auch Beisteller, Renter- oder Gnadenbrotpferd) versteht man Pferde, die aufgrund von Alter, Charakter, Gesundheitszustand oder Krankheit nicht oder nur noch bedingt reitbar sind und deshalb hauptsächlich als Gesellschaftspferd eingesetzt werden. Meistens sind es ausgediente Sportpferde oder auch schwierige Pferde, die ihren Altersruhesitz als Beistellpferd genießen dürfen.

Mit einem Beistellpferd ist für Gesellschaft unter Artgenossen gesorgt

Weil Privatpersonen mit eigenem Stall nicht immer fremde Einsteller aufnehmen, aber einen Artgenossen für Ihr Pferd suchen, ist ein Beistellpferd die optimale Lösung: es muss nicht so häufig trainiert werden und gibt dem Reitpferd den nötigen Sozialkontakt unter Artgenossen. Außerdem hilft es, auf Turnieren dem Reittier seelisch beizustehen und es zu beruhigen. So kommt es, dass Sportpferde sowie Hengste oftmals kleine Stallgefährten wie ein Shetlandpony haben.

Ein robustes Shetlandpony als Beistellpferd für einen schicken Falben

Aber auch bei charakterlich schwierigen Reitpferden werden Beisteller gerne eingesetzt. Oft verändert sich das Wesen der Tiere bereits nach kurzer Zeit, da Pferde in der Gruppe ein anderes Verhalten zeigen als wenn sie alleine gehalten werden: Sie passen sich an, ordnen sich in der natürlichen Rangordnung unter und lernen voneinander. Ältere Pferde werden darum auch gerne zu Jungpferden auf die Weide gestellt, um sie zu erziehen. Beistellpferde sollten aber auch aktiv beschäftigt werden und eignen sich sehr gut als erfahrene Begleitpferd beim Handpferde- und Wanderreiten. In heiklen Situationen strahlen sie nämlich Vertrauen und Gelassenheit auf das junge Pferd aus.

Alte Pferde im Ruhestand können als Begleitpferd wahre Dienste leisten

Das Beistellpferd

Bei der Auswahl des richtigen Gesellschaftspferdes sollte mehr auf den Charakter des Pferdes als auf seine Eignung für eine Reitsportdisziplin geachtet werden, zumal Rentnerpferde oft nur noch bedingt unterm Sattel eingesetzt werden können.

Ein Beistellpferd sollte nicht nur ein ausgeglichenes Temperament aufweisen, sondern auch über ein ausgeprägtes Sozialverhalten verfügen sowie umgänglich und robust genug für die Herdenhaltung sein, da viele Gnadenbrotpferde in Weide- und Offenstallhaltung leben. Darüber hinaus sollte es weder Krankheiten noch ärztliche Befunde haben, die für den Halter hohe Tierarztkosten verursachen würden oder das Leben des Pferdes beeinträchtigen.

Geeignete Pferderassen für Gesellschaftspferde

Grundsätzlich eignen sich alle Rassen und Typen als Beistellpferd. Im Hinblick auf die Haltung ist es am einfachsten, zwei möglichst ähnliche Rassen zu wählen oder genügsame, robuste Pferde wie Isländer, Shetlandpony und Haflinger. Vollblüter und Araber haben dagegen oft nicht nur spezielle Ansprüche an das Futter, sondern sind empfindlicher bei Hitze und Kälte. Dennoch: beim Beistellpferd kommt es auf den charakterlichen Typ an und ob sich die Pferde untereinander verstehen – nicht auf die Rasse.

Rangordnung und Sozialverhalten wird mit dem Beisteller erlernt