Deckhengste Deutsches Reitpony - Pferdemarkt - 8 Anzeigen

  • Seite 1 von 1

FEI Nachwuchspony höchster Qualität

Pferd von privat, Dressurpferde, L-Fertig
Preis: 55.000 € VHB

Deckanzeige +++PINTO-PONY + 2018

Pferd von privat, Springpferde, Braunschecke
Preis: 350 € FP

Dt. Reitpony Palomino Hengstfohlen

Pferd von privat, Distanzpferde, Palomino
Preis: 3.800 € FP

Junger Deutsches Reitpony Hengst

Pferd von privat, Dressurpferde, Freizeitgeritten
Preis: 8.000 € VHB

Schöner fast 3 jähriger Hengst

Pferd vom Züchter, Dressurpferde, Longiert
Preis: 2.900 € VHB

Hengst Fohlen Jährling Palomino von A New Star 1

Pferd von privat, Westernpferde, Palomino
Preis: 2.900 € VHB

Deckanzeige Reitponyhengst v. Champion de Luxe

Pferd von privat, Deckhengste, Falbe
Preis: 400 € VHB
  • Seite 1 von 1

Pferde kaufen und verkaufen im Pferdemarkt

Wer mit dem Gedanken spielt, ein eigenes Pferd zu kaufen, kann im Pferdemarkt aus einer Vielzahl von unterschiedlichen Pferdetypen auswählen. Die Wahl, das richtige Pferd zu finden, richtet sich nach dem Preis, dem eigenen Können und dem Einsatzgebiet des Pferdes. Achten Freizeitreiter hauptsächlich auf ein bequemes und zuverlässiges Pferd, werden ambitionierte Turnierreiter eher nervenstarke und leistungsbereite Sportpferd kaufen. Man sagt, dass Hengst oder Wallach oft die besseren Partner in der Dressur abgeben, weil sie kooperativer mitarbeiten als eine Stute. Stuten dagegen sind sehr im Spring- und Vielseitigkeitssport beliebt, aufgrund ihres Ehrgeizes und Reaktionsschnelligkeit. Als Sportpferde werden alle Pferde bezeichnet, die hauptsächlich in sportlichen Wettbewerben eingesetzt werden. Die Übergänge vom Sportpferde zum Freizeitpferd sind dabei aber fließend, da auch beim Freizeitreiten, Westernreiten oder Gangpferdereiten durchaus Wettbewerbe veranstaltet werden, in denen das Freizeitpferd zum Sportpferd wird. Ebenso gibt es extra für Ponys, Kaltblüter und andere Reitweisen spezielle Turniere. Die meisten Menschen, die sich höherpreisige Sportpferde kaufen, sind im Turniersport aktiv. Ein wichtiges Kaufkriterium für ein Sportpferd ist deshalb ein Talent für die ausgewählte Disziplin, in der das Pferd zukünftig eingesetzt wird. Hier können neben der natürlichen Veranlagung von dem Pferd oder Pony auch der Stammbaum oder die Blutlinie, aus der es stammt, einen guten Hinweis auf das Talent eines Pferdes geben.

Pferderassen im Pferdemarkt finden

Daneben hat jede Turnierdisziplin weitere ganz eigene Kriterien: So bevorzugen Dressurreiter beispielsweise nicht nur Pferde mit ausdrucksstarken, taktreinen und raumgreifenden Grundgangarten, sondern achten auch auf Größe, Gebäude und Ausdruck des Pferdes. Auch Durchlässigkeit und Losgelassenheit zeichnen die im Halbbluttyp stehenden Dressurpferde aus, die meist ein Stockmaß von 165 cm - 170 cm erreichen, wie Hannoveraner, Oldenburger oder Holländisches Warmblut. Für das Springreiten werden dagegen Pferde im Pferdemarkt gesucht, die, wie ein Irish Hunter, Westfale oder Holsteiner Warmblut, neben einem athletischen, kräftigen Körperbau, eine gute Konstitution, einem temperamentvollen, aber vorsichtigen Charakter sowie einem natürlichen Springvermögen und einem harmonischem Bewegungsablauf über dem Sprung aufweisen. Will man für Vielseitigkeitsturniere ein Sportpferd kaufen, sollte man ein Pferd wählen mit guter Konstitution, einem athletischen Körperbau mit kräftiger Hinterhand, das auch einen verlässlichen, mutigen und gehorsamen Charakter sowie raumgreifende Grundgangarten (Gangpferde) und eine gute Aktion für die Dressur aufweist. Geeignete Pferderassen sind vor allem im Vollbluttyp stehende 165 cm große Pferde wie Selle Français, Trakehner, Irish Sport Horse oder Schwedisches Warmblut. Für den ambitionierten Freizeitreiter kommen generell alle Rassen in Frage, wobei man Sportpferde kaufen sollte, die auch im Freizeitbereich den präferierten Turniervoraussetzungen entsprechen mit Alter, Größe, usw.. Beliebte Rassen sind Haflinger, Welsh Pony, New Forest Pony, Islandpferd oder Quarter Horse oder Paint Horse für den Westernbereich.

Deckhengste

Bei einigen Rassen ist nur der Natursprung der Deckhengste erlaubt

Wissenswertes über den Deckhengst

Als Pendant zur Zuchtstute wird auch der Deckhengst wegen seiner besonderen Eignung und Vererbung zur Erhaltung und Verbesserung seiner Rasse in der Pferdezucht eingesetzt. Voraussetzung für die Aufnahme in das Hengstregister eines Zuchtverbandes ist die Körung, d.h. die staatliche Zulassung von einem Hengst zur Zucht sowie das erfolgreiche Bestehen einer Hengstleistungsprüfung. Bei der Körung vorgestellt werden in der Regel Hengste, welche bei einer Fohlenschau den Titel Hengstanwärter verliehen bekommen haben.

Beim Deckhengst kommt es nicht nur auf einen ausgezeichneten Körperbau an

Bewertet werden bei der Körung zunächst Gangarten, Typ, Körperbau und Gesamteindruck, die meist in einer Stationsprüfung erfolgende Hengstleistungsprüfung überprüft zusätzlich noch Rittigkeit, Charakter und Leistungsvermögen. Für ein Englisches Vollblut erfolgt die Zuchtzulassung über das Generalausgleichsgewicht. Unterschieden werden Deckhengste zudem nach Privat-, Haupt- und Landbeschäler. Als Stempelhengst werden dagegen alle Beschäler bezeichnet, die eine eigene Linie gründen.

Kriterien beim Kauf von einem Deckhengst

Ebenso wie die Zuchtstute vererbt der Hengst seine wesentlichen Merkmale an das Fohlen. Deshalb sollte er über ein verlässliches, ausgeglichenes Gemüt und positive Charaktereigenschaften verfügen. Eine gute Eigenpräsentation, genügend Temperament und eine imposante Erscheinung, Leistungsbereitschaft, aber auch Willigkeit und Umgänglichkeit zeichnet einen guten Beschäler aus. Auch auf einen harmonischen und athletischen Körperbau, taktreine, natürliche Grundgangarten, eine gute Rittigkeit und eine hohe Zuchtwertschätzung sollte besonderen Wert gelegt werden.

Deckhengste wie dieser Vollblutaraber sollten klare, gute Grundgangarten weitervererben

Wichtiges Kriterium beim Kauf von einem Deckhengst ist zudem seine Abstammung und seine Veranlagung für eine bestimmte Reitdisziplin, welche er an seine Nachkommen weitergeben soll. Vorteilhaft ist es, wenn der Deckhengst bereits Nachkommen gezeugt hat, an denen sich seine Vererbungsmerkmale nachweisen lassen.

Geeignete Pferderassen für Deckhengste

In der Regel kann jeder Hengst als Deckhengst eingetragen werden, wenn er gekört ist und eine Hengstleistungsprüfung erfolgreich absolviert hat. Bei der rassespezifischen Reinzucht wie bei Isländer, Araber oder Englischem Vollblut orientiert sich die Auswahl von der Deckhengste vor allem an Typ und Standard der Pferderasse, welcher vom Zuchtverband vorgegeben wird.

Bei der Rasse Friese sind Deckhengste mit langer Mähne erwünscht

Das Englische Vollblut muss darüber hinaus über mindestens acht Generationen nachweisen, dass alle Vorfahren reine Vollblüter waren und im Gestütsbuch registriert sind. Bei der leistungsorientierten Zucht wie bei Hannoveraner, Westfale und Oldenburger ist die Eintragung von einem Beschäler durch den Nachweis einer guten Abstammung sowie einer herausragenden Veranlagung für eine bestimmte Reitsportdisziplin wie Springreiten oder Dressur möglich.