Jagdpferde Deutsches Reitpony - Pferdemarkt - 4 Anzeigen

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Braver familien Allrounder

Pferd von privat, Dressurpferde, A-Fertig
Preis: 5.500 € VHB

Reitpony

Pferd von privat, Dressurpferde, Brauner
Preis: VHB

Pinto -Ponywallach Stm 146 cm

Pferd von privat, Dressurpferde, Brauner
Preis: 6.500 € VHB

Dt. Reitpony Buckskin Jährlings Hengst

Pferd von privat, Distanzpferde, Brauner
Preis: 2.500 € VHB
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Pferde kaufen und verkaufen im Pferdemarkt

Wer mit dem Gedanken spielt, ein eigenes Pferd zu kaufen, kann im Pferdemarkt aus einer Vielzahl von unterschiedlichen Pferdetypen auswählen. Die Wahl, das richtige Pferd zu finden, richtet sich nach dem Preis, dem eigenen Können und dem Einsatzgebiet des Pferdes. Achten Freizeitreiter hauptsächlich auf ein bequemes und zuverlässiges Pferd, werden ambitionierte Turnierreiter eher nervenstarke und leistungsbereite Sportpferd kaufen. Man sagt, dass Hengst oder Wallach oft die besseren Partner in der Dressur abgeben, weil sie kooperativer mitarbeiten als eine Stute. Stuten dagegen sind sehr im Spring- und Vielseitigkeitssport beliebt, aufgrund ihres Ehrgeizes und Reaktionsschnelligkeit. Als Sportpferde werden alle Pferde bezeichnet, die hauptsächlich in sportlichen Wettbewerben eingesetzt werden. Die Übergänge vom Sportpferde zum Freizeitpferd sind dabei aber fließend, da auch beim Freizeitreiten, Westernreiten oder Gangpferdereiten durchaus Wettbewerbe veranstaltet werden, in denen das Freizeitpferd zum Sportpferd wird. Ebenso gibt es extra für Ponys, Kaltblüter und andere Reitweisen spezielle Turniere. Die meisten Menschen, die sich höherpreisige Sportpferde kaufen, sind im Turniersport aktiv. Ein wichtiges Kaufkriterium für ein Sportpferd ist deshalb ein Talent für die ausgewählte Disziplin, in der das Pferd zukünftig eingesetzt wird. Hier können neben der natürlichen Veranlagung von dem Pferd oder Pony auch der Stammbaum oder die Blutlinie, aus der es stammt, einen guten Hinweis auf das Talent eines Pferdes geben.

Pferderassen im Pferdemarkt finden

Daneben hat jede Turnierdisziplin weitere ganz eigene Kriterien: So bevorzugen Dressurreiter beispielsweise nicht nur Pferde mit ausdrucksstarken, taktreinen und raumgreifenden Grundgangarten, sondern achten auch auf Größe, Gebäude und Ausdruck des Pferdes. Auch Durchlässigkeit und Losgelassenheit zeichnen die im Halbbluttyp stehenden Dressurpferde aus, die meist ein Stockmaß von 165 cm - 170 cm erreichen, wie Hannoveraner, Oldenburger oder Holländisches Warmblut. Für das Springreiten werden dagegen Pferde im Pferdemarkt gesucht, die, wie ein Irish Hunter, Westfale oder Holsteiner Warmblut, neben einem athletischen, kräftigen Körperbau, eine gute Konstitution, einem temperamentvollen, aber vorsichtigen Charakter sowie einem natürlichen Springvermögen und einem harmonischem Bewegungsablauf über dem Sprung aufweisen. Will man für Vielseitigkeitsturniere ein Sportpferd kaufen, sollte man ein Pferd wählen mit guter Konstitution, einem athletischen Körperbau mit kräftiger Hinterhand, das auch einen verlässlichen, mutigen und gehorsamen Charakter sowie raumgreifende Grundgangarten (Gangpferde) und eine gute Aktion für die Dressur aufweist. Geeignete Pferderassen sind vor allem im Vollbluttyp stehende 165 cm große Pferde wie Selle Français, Trakehner, Irish Sport Horse oder Schwedisches Warmblut. Für den ambitionierten Freizeitreiter kommen generell alle Rassen in Frage, wobei man Sportpferde kaufen sollte, die auch im Freizeitbereich den präferierten Turniervoraussetzungen entsprechen mit Alter, Größe, usw.. Beliebte Rassen sind Haflinger, Welsh Pony, New Forest Pony, Islandpferd oder Quarter Horse oder Paint Horse für den Westernbereich.

Meute und Feld

Besonderheiten beim Hunting

Gejagt wird seit prähistorischer Zeit - ob zur Nahrungsbeschaffung oder als Sport. In Griechenland war die Jagd auf Wild mit Hundemeuten relativ früh bekannt und gelang erst später in andere Länder. In Europa ist Frankreich das Land mit der längsten Tradition organisierter Jagden, weshalb die Jagdreitersprache auch auf französischen Begriffen basiert: „Tally-hoh!“ stammt von „taille haut!“ ab, was der Reiter ruft, wenn er den Fuchs erblickt. Obwohl das Jagdreiten mit Hundemeuten erst seit dem 11. Jh. in England und Irland bekannt ist, sind es mittlerweile Topadressen mit über 200 Meuten. Auch das „Feld“, wie die Reiter hinter den Hunden genannt werden, ist dort groß. Nach der Hasen- und Rotwildjagd wurde gegen Ende des 17. Jh. die Fuchsjagd beliebter, da ein Fuchs schneller und gerader als ein Hase läuft und weniger Witterung als ein Hirsch aufweist, was zu einer größeren Herausforderung wurde. Außerdem bringt der Wintersport von November bis April nassen, schweren Boden mit sich, der deutlich anstrengender zu passieren ist als bei der Hirschjagd im Spätsommer, Herbst und Frühling.

Hunter-Jagdreiten-4Der Hunter

Der bevorzugte Huntertyp ist abhängig von den jeweiligen Land- und Bodenverhältnissen. In den englischen Shires, den besten Jagdgebieten der Welt, braucht man ein großes, ausdauerndes und galoppierfreudiges Pferd, das hoch im Blut steht und viel Springvermögen mitbringt, um die festen Hindernisse auf der Strecke zu überwinden. In Europa beginnt das Jagdreiten gewöhnlich mit einem „Stelldichein“ um 11 Uhr und endet in der Dämmerung zwischen 15:30 Uhr und 16 Uhr. Die Hunter haben dann 4-5 Stunden konstant gearbeitet und sind viel galoppiert und gesprungen. Ratsam ist es, ein zweites, frisches Pferd für den Nachmittag zu haben. In Gebieten mit mehr Zäunen, Ackerland und Hügeln sind eher starke, kurzbeinige Hunter gefragt, mit 50% oder gar 75% Vollblutanteil, die auch mal schwerere Sprünge mit ihren 152 – 183 cm Stockmaß angehen. Beim kompakten Körper sollte auf einen runden Rippenbogen und eine gute Gurttiefe geachtet werden, sodass sich die Lunge gut ausdehnen kann. Eine starke, schräge Schulter und ein ausgeprägter Widerrist sind ein Muss, um gut und ausdauernd galoppieren und springen zu können. Große Unterschenkel und Röhrbeine, die auf einer Linie mit den großen, makellosen Sprunggelenken liegen, sowie eine gut bemuskelte Hinterhand und einen mittellangen und nicht zu breiten Rücken, sind weitere Aspekte. Beim Charakter sollte das Augenmerk auf Mut und Ausgeglichenheit liegen.

Reiter und Hunde auf dem Feld

Geeignete Pferderassen

Die besten Hunter gibt es in Ländern mit langer Jagdtradition, wie England, Irland und in Teilen der USA, wo hauptsächlich Vollblüter eingesetzt werden. Als weltbestes Vielseitigkeitspferd hat sich der Irish Hunter herauskristallisiert, derweil der Cleveland Bay wohl der stärkste ist.