Rennpferde Deutsches Reitpony - Pferdemarkt - 11 Anzeigen

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Springpferd/ Pony / Tunierpony

Pferd von privat, Distanzpferde, Apfelschimmel
Preis: 5.900 € VHB

Deutsches Reitpony zu verkaufen

Pferd von privat, Dressurpferde, Palomino
Preis: 18.000 € VHB

Deutsches Reitpony zu verkaufen

Pferd von privat, Dressurpferde, Palomino
Preis: 18.000 € VHB
Preis: 7.500 € VHB

Wunderschönes Dressurpony mit überdurchschnittlichen GGA

Pferd von privat, Dressurpferde, Stockmaß 147 cm
Preis:
Preis: 6.000 € VHB

Dressurpony 9J. bis L** Platzierungen

Pferd von privat, Dressurpferde, Brauner
Preis: 21.000 € VHB

Verkauf Tausch

Pferd von privat, Fahrpferde, Brauner
Preis: 1.500 € VHB
Preis: 3.800 € VHB

Freches Deutsches Reitpony

Pferd von privat, Rennpferde, Brauner
Preis: 2.000 € VHB

Dt. Reitpony Buckskin Jährlings Hengst

Pferd von privat, Distanzpferde, Brauner
Preis: 2.500 € VHB
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Pferde kaufen und verkaufen im Pferdemarkt

Wer mit dem Gedanken spielt, ein eigenes Pferd zu kaufen, kann im Pferdemarkt aus einer Vielzahl von unterschiedlichen Pferdetypen auswählen. Die Wahl, das richtige Pferd zu finden, richtet sich nach dem Preis, dem eigenen Können und dem Einsatzgebiet des Pferdes. Achten Freizeitreiter hauptsächlich auf ein bequemes und zuverlässiges Pferd, werden ambitionierte Turnierreiter eher nervenstarke und leistungsbereite Sportpferd kaufen. Man sagt, dass Hengst oder Wallach oft die besseren Partner in der Dressur abgeben, weil sie kooperativer mitarbeiten als eine Stute. Stuten dagegen sind sehr im Spring- und Vielseitigkeitssport beliebt, aufgrund ihres Ehrgeizes und Reaktionsschnelligkeit. Als Sportpferde werden alle Pferde bezeichnet, die hauptsächlich in sportlichen Wettbewerben eingesetzt werden. Die Übergänge vom Sportpferde zum Freizeitpferd sind dabei aber fließend, da auch beim Freizeitreiten, Westernreiten oder Gangpferdereiten durchaus Wettbewerbe veranstaltet werden, in denen das Freizeitpferd zum Sportpferd wird. Ebenso gibt es extra für Ponys, Kaltblüter und andere Reitweisen spezielle Turniere. Die meisten Menschen, die sich höherpreisige Sportpferde kaufen, sind im Turniersport aktiv. Ein wichtiges Kaufkriterium für ein Sportpferd ist deshalb ein Talent für die ausgewählte Disziplin, in der das Pferd zukünftig eingesetzt wird. Hier können neben der natürlichen Veranlagung von dem Pferd oder Pony auch der Stammbaum oder die Blutlinie, aus der es stammt, einen guten Hinweis auf das Talent eines Pferdes geben.

Pferderassen im Pferdemarkt finden

Daneben hat jede Turnierdisziplin weitere ganz eigene Kriterien: So bevorzugen Dressurreiter beispielsweise nicht nur Pferde mit ausdrucksstarken, taktreinen und raumgreifenden Grundgangarten, sondern achten auch auf Größe, Gebäude und Ausdruck des Pferdes. Auch Durchlässigkeit und Losgelassenheit zeichnen die im Halbbluttyp stehenden Dressurpferde aus, die meist ein Stockmaß von 165 cm - 170 cm erreichen, wie Hannoveraner, Oldenburger oder Holländisches Warmblut. Für das Springreiten werden dagegen Pferde im Pferdemarkt gesucht, die, wie ein Irish Hunter, Westfale oder Holsteiner Warmblut, neben einem athletischen, kräftigen Körperbau, eine gute Konstitution, einem temperamentvollen, aber vorsichtigen Charakter sowie einem natürlichen Springvermögen und einem harmonischem Bewegungsablauf über dem Sprung aufweisen. Will man für Vielseitigkeitsturniere ein Sportpferd kaufen, sollte man ein Pferd wählen mit guter Konstitution, einem athletischen Körperbau mit kräftiger Hinterhand, das auch einen verlässlichen, mutigen und gehorsamen Charakter sowie raumgreifende Grundgangarten (Gangpferde) und eine gute Aktion für die Dressur aufweist. Geeignete Pferderassen sind vor allem im Vollbluttyp stehende 165 cm große Pferde wie Selle Français, Trakehner, Irish Sport Horse oder Schwedisches Warmblut. Für den ambitionierten Freizeitreiter kommen generell alle Rassen in Frage, wobei man Sportpferde kaufen sollte, die auch im Freizeitbereich den präferierten Turniervoraussetzungen entsprechen mit Alter, Größe, usw.. Beliebte Rassen sind Haflinger, Welsh Pony, New Forest Pony, Islandpferd oder Quarter Horse oder Paint Horse für den Westernbereich.

Galopprennen

Galopprennen - spannende Unterhaltung

Galoppsport

Der Galoppsport oder Galopprennsport gilt als Leistungsprüfung für die Auslese bei der Pferdezucht, ist aber auch beim Publikum oder zum Wetten sehr beliebt. Im Gegensatz zu Trabrennen sind bei Galopprennen alle Gangarten zulässig, allerdings werden die Rennen generell in der schnellsten Gangart, dem Galopp, geritten. Die Reiter werden als Jockeys bezeichnet, wenn sie Berufsrennreiter sind, ansonsten sind auch Amateurrennreiter zugelassen. Für die Galopprennen gibt es exakte Ausschreibungen, offene Rennen für alle Pferderassen gibt es in Deutschland nicht. Verschiedene Varianten sind Flachrennen auf Gras- oder Sandrennbahnen ohne Hindernisse, in St. Moritz sogar über einen zugefrorenen See.

Das wichtigste deutsche Rennen findet alljährlich in Iffezheim statt: der Große Preis von Baden, ein Galopprennen über 2.400 Meter. Bei sogenannten Altersgewichtsrennen bekommen die Pferde für Chancengleichheit im Galoppsport je nach Alter und Geschlecht Gewichte zu tragen. Zu dieser Art von Galopprennen zählen auch die Gruppenrennen, die für den internationalen Leistungsvergleich in Gruppen von I bis III je nach Preisgeld, Bedeutung und Leistungen der Pferde gestaffelt sind. Höchstdotiert in Deutschland ist das Deutsche Derby in Hamburg-Horn. Weiterhin gibt es im Galoppsport unter anderem Halbblutrennen, Hindernis- und Jagdrennen querfeldein sowie sogenannte Seejagdrennen wie in Hamburg-Horn mit Seedurchquerung.

Galopprennen - ein schneller Sport!

Geschichte der Galopprennen

Die ersten Wagenrennen in der Antike entwickelten sich hin zu gerittenen Rennen, die schon 720 vor Christus von den Römern ausgetragen wurden. Galopprennen selbst entstand allerdings in England: König Charles II. gilt als Begründer des Galopprennsportes mit dem ersten überlieferten Rennen, das 1622 in New Market stattfand; schon 1664 entstand die erste Rennbahn in Amerika. Zuchtbeginn der Englischen Vollblüter war wohl schon im 16. Jahrhundert, allerdings fand die erste offizielle Kreuzung arabischer Hengste mit englischen Vollblut-Stuten im Jahre 1722 statt. Es folgte der offizielle Rennkalender 1727 und die Gründung des britischen Jockey Clubs 1752, zuständig für die Reglements der Galopprennen sowie verantwortlich für die Zucht des Englischen Vollblutes.

Auch in Deutschland erfreuten sich die Galopprennen bald großer Beliebtheit: englische Pferde wurden importiert und der Grundstein für die deutsche Vollblutzucht gelegt. Zunächst fanden Matches zweier Pferde bei Hof statt, offiziell beginnt der Galoppsport 1822 durch den Start der jährlichen Rennen des Rennvereins Bad Doberan. Hamburg hatte jedoch immer die Hauptrolle in Deutschland inne, allein durch die Gründung des Norddeutschen Jockey-Clubs 1840 und durch die Austragung des 1. Deutschen Derbys in Hamburg-Horn 1869. Seit 1972 finden in Frankreich, England, Italien und Irland Gruppenrennen statt, seit 1972 auch in Deutschland und mittlerweile weltweit.

Englisches Vollblut - Startermaschine beim Galopprennen

Das Rennpferd

Im Galoppsport kommt vor allem das Englische Vollblut oder das Arabische Vollblutpferd zum Einsatz. Es gibt jedoch auch spezielle Rennen für Halbblutpferde, Schimmel oder Deutsches Reitpony. In den USA und auch in Deutschland hat sich auch das Quarter Horse in Galopprennen etabliert im Bereich der Kurzstrecken wie der Viertelmeile (quarter = Viertel), die in etwa einer Distanz von 400 Metern entspricht.