Voltigierpferde Deutsches Reitpony - Pferdemarkt - 2 Anzeigen

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Pferde kaufen und verkaufen im Pferdemarkt

Wer mit dem Gedanken spielt, ein eigenes Pferd zu kaufen, kann im Pferdemarkt aus einer Vielzahl von unterschiedlichen Pferdetypen auswählen. Die Wahl, das richtige Pferd zu finden, richtet sich nach dem Preis, dem eigenen Können und dem Einsatzgebiet des Pferdes. Achten Freizeitreiter hauptsächlich auf ein bequemes und zuverlässiges Pferd, werden ambitionierte Turnierreiter eher nervenstarke und leistungsbereite Sportpferd kaufen. Man sagt, dass Hengst oder Wallach oft die besseren Partner in der Dressur abgeben, weil sie kooperativer mitarbeiten als eine Stute. Stuten dagegen sind sehr im Spring- und Vielseitigkeitssport beliebt, aufgrund ihres Ehrgeizes und Reaktionsschnelligkeit. Als Sportpferde werden alle Pferde bezeichnet, die hauptsächlich in sportlichen Wettbewerben eingesetzt werden. Die Übergänge vom Sportpferde zum Freizeitpferd sind dabei aber fließend, da auch beim Freizeitreiten, Westernreiten oder Gangpferdereiten durchaus Wettbewerbe veranstaltet werden, in denen das Freizeitpferd zum Sportpferd wird. Ebenso gibt es extra für Ponys, Kaltblüter und andere Reitweisen spezielle Turniere. Die meisten Menschen, die sich höherpreisige Sportpferde kaufen, sind im Turniersport aktiv. Ein wichtiges Kaufkriterium für ein Sportpferd ist deshalb ein Talent für die ausgewählte Disziplin, in der das Pferd zukünftig eingesetzt wird. Hier können neben der natürlichen Veranlagung von dem Pferd oder Pony auch der Stammbaum oder die Blutlinie, aus der es stammt, einen guten Hinweis auf das Talent eines Pferdes geben.

Pferderassen im Pferdemarkt finden

Daneben hat jede Turnierdisziplin weitere ganz eigene Kriterien: So bevorzugen Dressurreiter beispielsweise nicht nur Pferde mit ausdrucksstarken, taktreinen und raumgreifenden Grundgangarten, sondern achten auch auf Größe, Gebäude und Ausdruck des Pferdes. Auch Durchlässigkeit und Losgelassenheit zeichnen die im Halbbluttyp stehenden Dressurpferde aus, die meist ein Stockmaß von 165 cm - 170 cm erreichen, wie Hannoveraner, Oldenburger oder Holländisches Warmblut. Für das Springreiten werden dagegen Pferde im Pferdemarkt gesucht, die, wie ein Irish Hunter, Westfale oder Holsteiner Warmblut, neben einem athletischen, kräftigen Körperbau, eine gute Konstitution, einem temperamentvollen, aber vorsichtigen Charakter sowie einem natürlichen Springvermögen und einem harmonischem Bewegungsablauf über dem Sprung aufweisen. Will man für Vielseitigkeitsturniere ein Sportpferd kaufen, sollte man ein Pferd wählen mit guter Konstitution, einem athletischen Körperbau mit kräftiger Hinterhand, das auch einen verlässlichen, mutigen und gehorsamen Charakter sowie raumgreifende Grundgangarten (Gangpferde) und eine gute Aktion für die Dressur aufweist. Geeignete Pferderassen sind vor allem im Vollbluttyp stehende 165 cm große Pferde wie Selle Français, Trakehner, Irish Sport Horse oder Schwedisches Warmblut. Für den ambitionierten Freizeitreiter kommen generell alle Rassen in Frage, wobei man Sportpferde kaufen sollte, die auch im Freizeitbereich den präferierten Turniervoraussetzungen entsprechen mit Alter, Größe, usw.. Beliebte Rassen sind Haflinger, Welsh Pony, New Forest Pony, Islandpferd oder Quarter Horse oder Paint Horse für den Westernbereich.

Voltigieren

Kräftiges Voltigierpferd an der Longe

Besonderheiten beim Voltigieren

Hergeleitet von dem französischen Wort „la voltige“ (Springen über dem Pferd), geht es beim Voltigieren um turnerisch-gymnastische Einzel-, Paar- und Gruppenübungen, die auf einem galoppierenden Pferd absolviert werden. Auf einem Zirkel von 13 Meter Durchmesser läuft das Pferd an der Longe statt mit Sattel mit einem Voltigiergurt, der zwei Haltegriffe links und rechts hat. Die 8-15 Voltigierer laufen einzeln von der Zirkelmitte an das Pferd heran und springen auf und zeigen verschiedene Elemente aus der Gymnastik, aus dem Geräteturnen und der Akrobatik.

Kind ganz entspannt auf VoltigierpferdGeschichte des Voltigierens

Bereits zu Ritterzeiten war das Turnen auf dem Pferd als Gewandtheitsschulung bekannt und zählte zu den Kavallerieübungen. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Sport mit einigen Verbesserungen zu einem beliebten Freizeitsport entwickelt, um Kindern und Jugendlichen den Reitsport näher zu bringen. 1982 wurde das Voltigieren von der Internationalen Reiterlichen Vereinigung (FEI) als reitsportliche Disziplin anerkannt und ist ein Wettkampfsport mit eigenen Regeln, Turnieren und Meisterschaften.

Das Voltigierpferd

Obwohl Rasse und Herkunft weniger eine Rolle spielen, ist ein für den Turniersport geeignetes Pferd nicht einfach zu finden, da es zumindest eine A Dressurausbildung absolviert haben muss, einen einwandfreien Charakter haben sollte und genügend Ausdauer, um mind. 15 Minuten konstant und taktvoll zu galoppieren. Weiter sollte das 160 – 180 cm große Pferd gesund, körperlich fit und nicht jünger als fünf Jahre sein, da es sonst nicht voll belastbar und somit den hohen Anforderungen des Voltigierens nicht gewachsen ist.

Der Rücken muss breit, lang und unempfindlich sein und das Pferd sollte im Nieren- und Flankenbereich keinesfalls kitzlig sein. Ein williger Vorwärtsdrang und eine taktmäßige, schwungvolle Galoppade sind ausschlaggebend für saubere Übungen und Sicherheit beim Voltigieren. Der ruhige, gutmütige Charakter ist dabei unerlässlich und auch im Umgang sollte das Pferd geduldig und unkompliziert sein, denn neben den Übungen kommt es bei Wettkämpfen auch auf die Harmonie zwischen Longenführer, Pferd und Voltigierer an.

Mädchen zeigt Voltigierübungen auf Pferd