Springpferde Kisberer - Pferdemarkt - 3 Anzeigen

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Kisberistute

Pferd von privat, Springpferde, Dunkelbraun
Preis: 2.800 € VHB

Kisberistute

Pferd von privat, Springpferde, Stockmaß 175 cm
Preis: 3.500 € VHB
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Pferde kaufen und verkaufen im Pferdemarkt

Wer mit dem Gedanken spielt, ein eigenes Pferd zu kaufen, kann im Pferdemarkt aus einer Vielzahl von unterschiedlichen Pferdetypen auswählen. Die Wahl, das richtige Pferd zu finden, richtet sich nach dem Preis, dem eigenen Können und dem Einsatzgebiet des Pferdes. Achten Freizeitreiter hauptsächlich auf ein bequemes und zuverlässiges Pferd, werden ambitionierte Turnierreiter eher nervenstarke und leistungsbereite Sportpferd kaufen. Man sagt, dass Hengst oder Wallach oft die besseren Partner in der Dressur abgeben, weil sie kooperativer mitarbeiten als eine Stute. Stuten dagegen sind sehr im Spring- und Vielseitigkeitssport beliebt, aufgrund ihres Ehrgeizes und Reaktionsschnelligkeit. Als Sportpferde werden alle Pferde bezeichnet, die hauptsächlich in sportlichen Wettbewerben eingesetzt werden. Die Übergänge vom Sportpferde zum Freizeitpferd sind dabei aber fließend, da auch beim Freizeitreiten, Westernreiten oder Gangpferdereiten durchaus Wettbewerbe veranstaltet werden, in denen das Freizeitpferd zum Sportpferd wird. Ebenso gibt es extra für Ponys, Kaltblüter und andere Reitweisen spezielle Turniere. Die meisten Menschen, die sich höherpreisige Sportpferde kaufen, sind im Turniersport aktiv. Ein wichtiges Kaufkriterium für ein Sportpferd ist deshalb ein Talent für die ausgewählte Disziplin, in der das Pferd zukünftig eingesetzt wird. Hier können neben der natürlichen Veranlagung von dem Pferd oder Pony auch der Stammbaum oder die Blutlinie, aus der es stammt, einen guten Hinweis auf das Talent eines Pferdes geben.

Pferderassen im Pferdemarkt finden

Daneben hat jede Turnierdisziplin weitere ganz eigene Kriterien: So bevorzugen Dressurreiter beispielsweise nicht nur Pferde mit ausdrucksstarken, taktreinen und raumgreifenden Grundgangarten, sondern achten auch auf Größe, Gebäude und Ausdruck des Pferdes. Auch Durchlässigkeit und Losgelassenheit zeichnen die im Halbbluttyp stehenden Dressurpferde aus, die meist ein Stockmaß von 165 cm - 170 cm erreichen, wie Hannoveraner, Oldenburger oder Holländisches Warmblut. Für das Springreiten werden dagegen Pferde im Pferdemarkt gesucht, die, wie ein Irish Hunter, Westfale oder Holsteiner Warmblut, neben einem athletischen, kräftigen Körperbau, eine gute Konstitution, einem temperamentvollen, aber vorsichtigen Charakter sowie einem natürlichen Springvermögen und einem harmonischem Bewegungsablauf über dem Sprung aufweisen. Will man für Vielseitigkeitsturniere ein Sportpferd kaufen, sollte man ein Pferd wählen mit guter Konstitution, einem athletischen Körperbau mit kräftiger Hinterhand, das auch einen verlässlichen, mutigen und gehorsamen Charakter sowie raumgreifende Grundgangarten (Gangpferde) und eine gute Aktion für die Dressur aufweist. Geeignete Pferderassen sind vor allem im Vollbluttyp stehende 165 cm große Pferde wie Selle Français, Trakehner, Irish Sport Horse oder Schwedisches Warmblut. Für den ambitionierten Freizeitreiter kommen generell alle Rassen in Frage, wobei man Sportpferde kaufen sollte, die auch im Freizeitbereich den präferierten Turniervoraussetzungen entsprechen mit Alter, Größe, usw.. Beliebte Rassen sind Haflinger, Welsh Pony, New Forest Pony, Islandpferd oder Quarter Horse oder Paint Horse für den Westernbereich.

Springen 2 Springpferde

Springreiten

Unter Springreiten versteht man die Turnierdisziplin, bei der man mit dem Pferd verschieden hohe Hindernisse überwinden muss. Aber als Grundausbildung für alle Reitpferde sowie als Gymnastizierung und Training bleibt die Sprunggymnastik nicht nur Springpferden vorbehalten. Quer durch alle Reitsportdisziplinen werden Selbstvertrauen, Balance und Geschicklichkeit des Pferdes gesteigert, der Muskelaufbau gefördert, das Taxieren der Sprünge verbessert und ganz nebenbei ist das Freispringen eine nette Abwechslung vom Pferdealltag. Weiterhin können durch das Gymnastikspringen Rücken- und Taktprobleme behoben und die Technik bei Springpferden verbessert werden. Im Allgemeinen wird das Springreiten als die Königsdisziplin des Reitsports angesehen und es wird viel Energie für die Zucht und das konsequente Training entsprechend leistungsfähiger Springpferde aufgewandt.

Geschichte

Obwohl das Springreiten eines der größten Sportarten Weltweit ist, ist es relativ jung. Erst 1865 fanden nachweislichen die ersten öffentlichen „Hoch- und Weitspung-Wettbewerbe“ statt mit zunächst natürlichen Hindernissen auf einer Geländestrecke. Im 20. Jh. wurde das Springreiten vor allem für Militärmannschaften beliebter, als 1902 italienische Teilnehmer sich die Lehre Federico Caprillis aneigneten und siegten. Der Rittmeister passte die Sitzposition des Reiters der Springkurve und der natürlichen Gewichtsverlagerung des Pferdes im Sprung an. Damit entwickelte er die Technik und prägte sie bis heute. Um die Jahrhundertwende war das Springreiten zu einer internationalen Disziplin geworden. Ab 1900 wurden Einzelmedaillen auf der Olympiade vergeben, Mannschaftmedaillen erst ab 1920.

Das Springpferd

Das Springpferd ist ein Athlet und gleichzeitig ein Schwerarbeiter. Es sollte daher in den Bewegungen kräftig und wenig aber nicht zu schnell sein und eine gute Konstitution aufweisen. Feine Gelenke und eine gute Schulterpartie sind daher unerlässlich zur Überwindung von großen, breiten Hindernissen. Gute Aktionen und natürliches Springvermögen sollten für die nötige Harmonie, den Rhythmus und den Gleichklang vorhanden sein. Beim Vor- und Probereiten sollte darum auf eine gute Beintechnik und den Sprungablauf geachtet werden. Obwohl die meisten Springpferde zwischen 165 cm und 172 cm groß sind, gibt es keine Idealgröße. Solange ein Pferd gewaltige Hindernisse in einem eng begrenzten Parcours mutig nimmt, spielen Größe, Körperbau, Rasse und Farbe keine Rolle. Die Pferde sollten jedoch Temperament mitbringen, kühn und diszipliniert sein und vorsichtig springen. Dazu gehören starke Nerven und ein einwandfreier. Springen 1

Geeignete Pferderassen

Die bekanntesten speziell gezüchteten Springpferde sind u.a. Holsteiner, Hannoveraner, Oldenburger und Irish Hunter. Hier gilt wie bei allen anderen Reitsportdisziplinen aber auch vorrangig die individuelle Eignung des jeweiligen Pferdes. Gerade beim Springreiten ist die Statur des Pferdes von überaus wichtiger Bedeutung, da beim Springen extrem hohe Belastungen auf Bänder und Knochen einwirken. Das entsprechende Tier sollte neben einer gesunden Gesamtkonstitution einen stabilen und elastischen Rücken sowie kräftige Sprunggelenke für das Springreiten aufweisen.