Infos zu Westfälisches Kaltblut

Westfälisches Kaltblut

Äußere Merkmale

Die als Westfälisches Kaltblut anerkannte Pferderasse entspricht als leichter und bewegunsgfreudiger Unterschlag in seinem Äußeren vor allem dem alten Typ des Rheinisch-Deutschen Kaltbluts. Der harmonische Kopf von dem Kaltblut mit ausdrucksvollen Augen sitzt auf einem kräftigen, gut aufgesetzten Hals, der aus einer schrägen und muskulösen Schulter hervorgeht.

Ziemliche Ähnlichkeiten mit dem Ardenner: Westfälisches Kaltblut

Der kurze Rücken von dem Westfälischen Kaltblut geht in eine runde, leicht gespaltenen und gut bemuskelte Kruppe mit tiefem Schweifansatz über. Charakteristisch für die auch als Rheinisch-Westfälisches Kaltblut verbreitete Rasse sind auch das kräftige Langhaar, der dichte Behang und die Doppelmähne. Das Kaltblut erreicht eine Größe von 1,58 bis 1,65m. Häufige Farben sind Braun, Fuchs und Rappe, es kommen aber auch Braun- und Fuchsschimmel vor.

Herkunft von dem Kaltblut

Den Ursprung hat die als Westfälisches Kaltblut anerkannte Kaltblutrasse natürlich in Nordrhein-Westfalen. Dort wurden bereits Mitte des 19.Jahrhunderts zur Zucht von einem robusten Arbeitspferd zunächst Clydesdale und Suffolk Punch eingesetzt. Durch die Einkreuzung von Belgischem Ardenner und Rheinis entwickelte sich ab 1881 schließlich die eigenständige Kaltblutrasse.

Viel Einfluss gab auch der Schwedische Ardenner dem Westfälischen Kaltblut

1892 wurde die Rasse als Rheinisch-Westfälisches Kaltblut anerkannt und ein Zuchtbuch eröffnet. Zusammen mit dem als Rheinisch-Deutsches Kaltblut betitelten Zugpferde erlangten sie bis zum zweiten Weltkrieg als kräftiges und robustes Arbeitspferd mehr und mehr an Bedeutung. Durch Einkreuzungen von Schweden-Ardenner konnte nach 1945 nochmals Aktion und Gebäude der Kaltblutrasse verbessert werden. Die Motorisierung der Landwirtschaft führte aber zunächst zu einem starken Rückgang der Zucht von dem Kaltblut. Heute wird seine Zucht durch das Land Nordrhein-Westfalen durch die Vergabe von Fohlen- und Aufzuchtprämien gefördert, um die als Westfälisches Kaltblut geläufige Rasse als Kulturgut zu erhalten.

Charakter und Einsatzbereich

Die Pferde der Rasse Rheinisch-Westfälisches Kaltblut gelten als leichtfuttrig, umgänglich, nervenstark und arbeitswillig. Wird das Kaltblut heute noch vor allem als Arbeitspferd für die Land- und Forstwirtschaft eingesetzt, findet das bekannt als Westfälisches Kaltblut auch als Kutschpferd und beim Freizeitreiten durch seinen guten Charakter, sein ausgeglichenes Temperament und seine raumgreifenden Grundgangarten immer mehr Verwendung.

Stolz präsentieren die Kaltblüter ihr Können als Arbeitspferde