Regelmäßige Ausgaben für die Pferdepflege

Regelmäßige Ausgaben für die Pferdepflege

Wehrt sich das Pferd gegen die Reiterhand, verliert trotz guter Fütterung kontinuierlich an Gewicht oder neigt regelmäßig zu Koliken, können Zahnprobleme die Ursache sein.

Schmerzen die Zähne, macht der Gaul nicht mitBesonders ältere Pferde sind davon oft betroffen, da bei ihnen häufig die Zahnsubstanz bis auf den Zahnschmelz verbraucht ist und sie deshalb das Raufutter nicht mehr ausreichend zerkleinern und verdauen. Aber auch bei jungen Pferden sind Zahnprobleme jederzeit möglich, die – wenn nicht erkannt und behandelt - zu schweren gesundheitlichen Problemen führen können. 

Pferdezähne regelmäßig kontrollieren

Um dies zu vermeiden, sollte der Pferdebesitzer mindestens einmal im Jahr die Zähne seines Pferdes von einem Pferdedentisten oder einem Tierarzt auf Kanten, Haken und lose Zähne kontrollieren lassen. Wie beim Tierarzt lassen sich die Kosten eines Zahnarztbesuches nur schwer kalkulieren. Meist bewegen sich diese zwischen 20,-Euro für eine einfache Kontrolle der Zähne und Maulhöhle und 180,- Euro für eine Zahnoperation. Muss das Pferd dabei sediert werden, sollte man dafür nochmals ca. 40,- bis 50,- Euro einplanen.

Was kostet die Hufpflege?

Alle 6-9 Wochen sollten die Hufe des Pferdes durch einen Hufschmied oder Hufpfleger kontrolliert und wieder in Form gebracht werden. Auch Pferde mit gesunden und robusten Hufen, die keinen Hufbeschlag haben, müssen zumindest ausgeschnitten werden.

Beim Hufschmied werden die Hufe wieder in Form gebracht

Die Preise für die Hufpflege variieren und richten sich vor allem nach Arbeitsaufwand und den verwendeten Materialien. In der Regel kostet das Ausschneiden der Hufe zwischen 15,- und 30,- Euro. Für einen Teilbeschlag sollte man dagegen je nach Hufschmied oder Hufpfleger mit Preisen zwischen 30,- und 115,- Euro rechnen. Ein Vollbeschlag kostet zwischen 60,- und 100,- Euro, ein Spezialbeschlag bei Huferkrankungen wie Hufrollenentzündung kann dagegen Kosten ab 110,- Euro verursachen.

Ein schiefer Reitersitz kann schnell auf den Pferderücken wirkenAlternativen zum Tierarzt: Tierheilpraktiker und Physiotherapie

Auch wenn sie kein Ersatz für die Schulmedizin sind: bei chronischen Erkrankungen oder Erkrankungen des Bewegungsapparates können Tierheilpraktiker und Physiotherapeuten eine echte Alternative zum Tierarzt sein.

Gerade chronische Erkrankungen und Rückenleiden werden bei Pferden durch falsche Haltung und Ernährung oder nicht passendes Sattelzeug immer häufiger. Sowohl Homöopathie als auch Physiotherapie können hier durch eine gezielte ganzheitliche Behandlung der Symptome diese Krankheiten lindern oder sogar heilen.

Die Kosten hierfür sind ebenso wie beim Tierarzt kaum abzuschätzen. Man sollte aber für die Erstbehandlung mit Kosten zwischen 80,- und 110,- Euro und für jede Folgebehandlung zwischen 40,- bis 60,- Euro ohne Medikamente rechnen.

Physiotherapeuten können viele Verspannungen lösen

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