Traber - Reitbeteiligung (Pferd gesucht) - 5 Anzeigen

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Trabrennen

Trabrennsport

Trabrennen werden auf speziellen Sand- oder Grasrennbahnen geritten, wobei nur die Gangart Trab erlaubt ist. Die bekanntesten Events im Trabrennsport sind Nat Ray in New Jersey, USA, Trot Monidal in Montreal, Kanada sowie der Prix d’Amérique in Vincennes, Frankreich. Meistens werden Trabrennen mit Sulky, einem zweirädrigen, ultraleichten Wagen mit Fahrer gestartet, d.h. der eigentliche Jockey sitzt als Fahrer im Wagen.

In Frankreich gibt es schon länger auch gerittene Trabrennen, dies findet mittlerweile auch in Deutschland und Österreich Anklang. Die Starts werden in fliegende Starts, sogenannte Autostarts und stehende Starts, die Bänderstarts, unterschieden, wobei sich die Startreihenfolge aus den Platzierungen der letzten Rennen ergibt und als Handicap bezeichnet wird. Gangartfehler werden in den USA und Europa unterschiedlich geahndet. Die Renndistanz liegt bei ein bis zwei Runden und die Traber erreichen eine Geschwindigkeit von bis zu 50 Stundenkilometern. Hauptaufgabe des Fahrers ist es, das Pferd bis zum geeigneten Zeitpunkt zurück zu halten und während dem Rennen für die Einhaltung der Gangart zu sorgen.

Traber mit Sulky beim Trabrennen

Geschichte der Trabrennen

Pferderennen in Trab oder Pass existieren schon seit dem 19. Jahrhundert und wurden von Bauern in Amerika und Europa veranstaltet, wobei sich in den USA recht bald eine Vorliebe für Passrennen entwickelte. Lange Zeit galten Trabrennen ganz einfach als Zuchtleistungsprüfungen. 1864 wurde in Frankreich die Société du Cheval und zeitgleich die United States Trotting Association gegründet und den Trabrennsport etabliert, wodurch auch die Züchtung spezieller Traber in Gang gesetzt wurde. Verstärkt wurde diese Entwicklung durch die ersten Rennwetten auf Pferde. Die wichtigsten Trabrennbahnen in Deutschland sind Hamburg-Bahrenfeld und München-Dalgfing; das wichtigste Trabrennen ist das Traber Derby in Berlin.

Trabrennen in Italien

Der Traber

Traber sind ausschließlich für den Rennsport gezüchtete Pferde mit gesunden Knochen und einem guten Gangwerk sowie einem äußerst freundlichen klaren Wesen. Das erste Deutsche Gestütsbuch stammt aus dem Jahre 1896. Durch den Einfluss des American Standardbred beherrschen fast alle Traber zusätzlich zu den drei Grundgangarten den Pass.

Geeignete Pferderassen

Der Deutsche Traber basiert auf der Zucht des American Standardbred und, allerdings in Deutschland mit geringem Einfluss, dem Französischen Traber und dem Russischen Traber. Letztere Rasse entstand auf Basis des Orlow-Trabers nach Einkreuzung des Standardbred. Auch das französische Landais-Pony zeigte bei Trabrennen großartige Leistungen. Dies sind Vollblut- und Warmbluttypen, allerdings gibt es in verschiedenen Regionen auch sehr erfolgreiche Kaltblut-Züchtungen wie das Skandinavische Kaltblut, das Dölepferd aus Norwegen sowie das Finnpferd.

Größe und Körperbau sind also sehr unterschiedlich, notwendig sind stark bemuskelte Hinterläufe, zum Teil überbaut sowie kurze Fesseln, trockene Beine und harte Hufe. Notwendig sind beim Traber ein ruhiger, ausgeglichener, braver Charakter und absolute Belastbarkeit und Menschenbezogenheit. Traber sind meist auch zum Wanderreiten sowie als Freizeitpferd geeignet, allerdings ist oftmals eine grundlegende Ausbildung wie bei einem Jungpferd erforderlich, wenn der Traber vorher nur mit Sulky oder auch nur Trabrennen geritten ist und keine weiteren Gangarten beherrscht.